23. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee – 14.-18. Oktober 2026 – PM 21.05.2026 – Besuch in Trient – Vorauswahl-Jury
NL/Pressemeldung – 21.05.2026
- Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee, 14. bis 18. Oktober 2026
„Filme geben Hoffnung und Zuversicht“
Im Moment geht es Schlag auf Schlag: Kaum zurück aus dem italienischen Trient, wo Festivalleiter Tom Dauer, Büroleiterin Manuela Brandl und Schirmherr Michael Pause Anfang Mai das älteste Bergfilmfestival der Welt besuchten, ging es für die Vorjury an die Sichtung von 213 eingereichten Filmen. Noch bis 22. Mai läuft die Auswahl im Schalthaus in Tegernsee.
Aktuell laufen am Tegernsee die Vorbereitungen für das 23. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee auf Hochtouren. 213 Filme aus 26 Ländern wurden eingereicht. Seit Anfang Mai läuft die Sichtung der neuesten Produktionen. Tom Dauer erklärt das Vorgehen wie folgt: „Wir schauen einen Film nach dem anderen an und haben ein Punktesystem. Erstaunlich ist, dass wir uns immer relativ einig sind, was ein guter und was ein weniger guter Beitrag ist. Es sind wieder viele 9er-Filme dabei, bei denen nur Kleinigkeiten nicht passen. Und einen 10er-Film haben wir auch schon vergeben, der bei allem herausragt.“ Was Festivalleiter Dauer diesmal besonders ins Auge sticht: „Wir haben einige Filme, die von Menschen erzählen, die persönliche Krisen in den Bergen bewältigen. Diese Filme geben Hoffnung und Zuversicht.“
Noch bis 22. Mai wählt eine sechsköpfige Auswahljury die Filme aus, die im Herbst beim 23. Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee auf großer Leinwand gezeigt werden, anschließend geht es an die Programmgestaltung. Geboten werden wie immer Filme, die das breite Themenspektrum des Genres Bergfilm zeigen. Mit Geschichten jenseits des Mainstreams – und vielen interessanten Gästen.
Den ein oder anderen Bergfilm, den die Auswahljury aktuell sichtet und nach einem Punktesystem bewertet, bekam das Tegernseer Organisationsteam bereits Anfang Mai zu sehen: beim Besuch des ältesten Bergfilmfestivals der Welt, dem Trento Film Festival und dem wohl schönsten Pflichttermin der Bergfilm-Branche. Setzt das Trento Film Festival doch jedes Jahr von Neuem Maßstäbe hinsichtlich Vielfalt und Rahmenprogramm. In Trient gibt sich die aktive und filmische Bergelite Jahr für Jahr ein Stelldichein. Tom Dauer, seit 2025 Leiter des Bergfilm-Festivals Tegernsee, sowie Manuela Brandl, Leiterin des Festivalbüros, vertraten dort das Bergfilm-Festival Tegernsee mit Schirmherrn und Ex-Festivalchef Michael Pause. Sie nutzten die Festivaltage nicht nur zum intensiven Filmeschauen und -auswählen, sondern auch zum Gedankenaustausch und Netzwerken.
Das Programm für heuer steht im August. Karten ab Anfang September unter www.bergfilm-tegernsee.de
Info: Sonderbüro Bergfilm-Festival Tegernsee, Rathausplatz 1, 83684 Tegernsee,
Tel. +49(0)8022-1801-36 oder -53,bergfilm@tegernsee.de, www.bergfilm-tegernsee.de
Bergfilm-Festival Tegernsee im Kino – Klimafrühling
NL/Pressemeldung – Klimafrühling – 21.04.2026
- Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee, 14. bis 18. Oktober 2026
Vergängliche Schönheit und ein Hoffnungsfunke
Im Rahmen des Klimafrühlings Oberland gibt es in Zusammenarbeit mit dem Bergfilm-Festival Tegernsee und dem Kino am Tegernsee am 21. April 2026 einen Filmabend mit anschließender Diskussionsrunde. Beginn ist um 20 Uhr. Durch den Abend führt Festival-Leiter Tom Dauer.
Der Klimawandel beschäftigt die Bergsport- und Bergfilmszene immer intensiver. Deshalb widmet das Bergfilm-Festival Tegernsee den alljährlichen Filmabend im Kino am Tegernsee diesem Thema. Im Programm des Abends stehen die beiden Beiträge „Requiem in Weiß“ sowie „Farming Turns“, die den Erhalt einer intakten Bergwelt aus unterschiedlicher Perspektive thematisieren.
Der 2025 beim Bergfilm-Festival Tegernsee ausgezeichnete Film „Requiem in Weiß“ von Harry Putz vermittelt eindrucksvoll, unter welchem immensen Druck die Gletscher weltweit stehen. Das Requiem hat längst begonnen. Während Permafrost schmilzt und das „ewige Eis“ verschwindet, boomt der Tourismus. Skibetrieb, Gletscherbahnen, künstlicher Schnee und massive Eingriffe in die Landschaft markieren einen Wettlauf gegen die Zeit. „Requiem in Weiß“ ist eine filmische Hommage an ein schmelzendes Landschaftselement. In atmosphärisch dichten Bildern und konfrontativen Interviews verbindet Regisseur Harry Putz wissenschaftliche Fakten mit emotionaler Tiefe, gedreht an 13 Gletschern in den Alpen.
Weniger reisen, weniger Fleisch essen – und einen Bio-Bauernhof gründen, obwohl der Gründer keine Ahnung von Landwirtschaft hat. Davon handelt der Film „Farming Turns“ des Dokumentarfilmers Anthony Bonello, der beim Festival 2025 mit einer „lobenden Erwähnung“ ausgezeichnet wurde. Chris Rubens lebt viele Jahre seinen Traum als Freeride-Profi – Heliskiing, Reisen und Filmdrehs rund um die Welt, immer große Crews, Unmengen an Ausrüstung. Bis eine Expedition mit einem Klimaforscher nach Grönland ihm die Augen öffnet. Statt nur über Klimaschutz zu reden, will er handeln. Rubens reduziert seinen CO₂-Fußabdruck, verzichtet auf Flüge, stellt seine Ernährung um und wird Bio-Bauer in Revelstoke in der kanadischen Provinz British Columbia. Eine Entscheidung, die seine Verbindung zur Natur und zu seiner Community stärkt. Als Vater strebt Chris danach, seinem Sohn Huxley eine bessere Welt zu hinterlassen. „Farming Turns“ zeigt den radikalen Wandel eines Mannes – ebenso ehrlich wie kompromisslos, ohne dabei dogmatisch zu sein.
Nach der Vorführung besteht die Möglichkeit zum Austausch. Moderiert wird der Abend von Festival-Direktor Tom Dauer.
Termin: Dienstag, 21. April, 20:00 Uhr
Ort: Kino am Tegernsee, Tegernseer Straße 100, 83700 Rottach-Egern
Preis: 9,50 EUR
Tickets an der Kinokasse oder online unter: www.kino-tegernsee.de
Nähere Infos zum Klimafrühling gibt’s unter www.klimafruehling.com


