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Aktuelles

2018 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 20. Okt. 2018 – PT05 – Liste der Preisträger

  1. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee

 Die Preisträger 2018

Großer Preis der Stadt Tegernsee (€ 3.000,-)
„Aigle et Gypaète – Les maîtres du ciel“ (Adler und Geier – Die Herrscher der Lüfte) von Anne und Erik Lapied (Frankreich)

Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Alpinfilm
der Kategorie „Erlebnisraum Berg“
(€ 1.000,-)
„Durch die Wand – The Dawn Wall“ von Peter Mortimer (USA)

Bergzeit-Preis für den besten Film in der Kategorie „Naturraum Berg“ (€ 1.000,-)
„Wildes Deutschland – Das Erzgebirge“ von Uwe Müller (Deutschland)

Preis für den besten Film in der Kategorie „Lebensraum Berg“ Preis der Tegernseer Erdgas-Versorgungsges. (€ 1.000,-)
„Die Wildheuer – Senkrecht über dem Urnersee“ von Beat Bieri (Schweiz)

Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis (€ 1.000,-)
„The Fire within“ von Alexej Funke (Deutschland)

Lobende Erwähnung der Jury (undotiert)
„Hansjörg Auer – No Turning Back“ von Damiano Levati (Italien)
„Viacruxis“ von Ignasi López (Spanien)
„La congenialità“ von Christian Schmidt (Deutschland)

Preis für die bemerkenswerteste Kameraleistung
„Tierra del Viento“ von Laura Belinky (Großbritannien/Argentinien)

Preis für den besonderen Film
Das versunkene Dorf von Georg Lembergh (Italien)

Bayern 2 – Publikumspreis (€ 1.000,-)
„The Dawn Wall“ von Peter Mortimer/Josh Lowell (USA)

Kleiner Preis des Festivals, Publikumspreis  für den besten Kinder- und Jugendfilm (€ 500)
„Viacruxis“ von Ignasi López (Spanien)

Großes Kino, kritische Töne und eine Welturaufführung

PT_01_Allgemein                                                                     09/2018

Bergfilm Tegernsee, 16. Internationales Festival vom 17. – 21. Oktober 2018

Großes Kino, kritische Töne und eine Welturaufführung

Wer im Oktober zum Bergfilm-Festival an den Tegernsee kommt, darf sich auf großes Kino, eine Welturaufführung und die schon gewohnte „wunderbare Mischung“ schöner Filme freuen. Die Bergwelt ist dabei nie nur Kulisse, sie spielt die Hauptrolle: Als herausfordernder – und oft auch bedrohter – Lebensraum für Mensch und Tier, als ungezähmte Naturgewalt und als genialer Schauplatz außergewöhnlicher Leistungen.

„Ein kleines Huberbuam-Festival mit einer Weltpremiere, zwei große Kinofilme aus den USA, ein fast schon mystischer Kriminalfilm in Sachen Alpingeschichte und ein kleiner Zeichentrickfilm, der von der Vorjury mit der Höchstnote ausgezeichnet wurde“, so fasst Festival-Direktor Michael Pause spontan das Bergfilm-Tegernsee-Programm 2018 zusammen. „Und hinzu kommt natürlich die wunderbare Mischung guter Filme im weiten Themenspektrum unserer Wettbewerbskategorien.“

Eindrucksvolles zwischen Himmel und Bergen
Da sind zum Beispiel die faszinierenden Tierfilme der Familie Lapied, die schon mehrfach in Tegernsee ausgezeichnet wurden und die immer wieder mit neuen Ideen und Perspektiven begeistern. Oder die unvorstellbaren sportlichen Leistungen von Athleten und Athletinnen, die rund um den Globus in und über der Bergwelt Kräfte spielen lassen: Beim Gleitschirmfliegen über dem Broad Peak, mit Skiern in den Steilflanken oder mit dem Kletterseil im überhängenden Fels.  

Großes Kino – berührende Porträts
Dass oft die Menschen selbst noch weit spannender sind als ihre sportlichen Leistungen, zeigen einfühlsame Film-Porträts, egal ob es sich dabei um die Huber-buam, um den Ausnahmekletterer Hans-Jörg Auer oder um Tommy Caldwell handelt, dem es mit seinem Seilpartner Kevin Jorgeson als erstem gelang, die Dawn Wall am El Capitan (Yosemite/USA) frei zu durchklettern („Durch die Wand“). Gezeigt wird in dieser Kinoproduktion nicht nur das fast sieben Jahre dauernde „Projekt“, sondern auch die spannende Biographie des Kletterers, der in Kirgisistan von Aufständischen als Geisel entführt wurde – um nur eines der ungewöhnlichen Details aus Tommy Caldwells Lebenslauf herauszugreifen …

Außerdem geht noch ein zweiter großer Kinofilm in den Wettbewerb um den Großen Preis der Stadt Tegernsee: Mit atemberaubenden Bildern und starken Aussagen bringt „Mountain“ die ganze Faszination der Berge auf die Leinwand – und zeigt, welch kraftvolle Wirkung sie in unserem Leben und in unseren Träumen hinterlassen.

Apropos Träume: Gerade die kurzen, mit viel Kreativität produzierten Filme lassen oft am meisten Raum für eigene Fantasien: Ein kleiner Zeichentrickfilm, dem die Vorjury die Höchstnote gab oder die kurze „Imagination“ eines Buben, der die großen Free-skier niemals aus den Augen verliert

„Rahmenbedingungen“ bleiben konstant
Inzwischen ließen sich insgesamt bereits mehr als 85.000 Besucher und Besucherinnen in Tegernsee von den neuesten – in diesem Jahr sind es 86 – Bergfilmen beeindrucken. Auch wenn sich über die Jahre viel verändert und verbessert hat, bleiben die „Rahmenbedingungen“ in Tegernsee doch konstant: „Wir haben unser fünftägiges Fest Schritt für Schritt weiterentwickelt“, schildert Michael Pause, das gebe sicher eine gewisse Routine und damit auch Sicherheit. „Aber wir wissen genau, dass wir immer nach neuen Ideen Ausschau halten müssen, nach neuen Themen und Trends in diesem außergewöhnlichen Genre des Bergfilms.“

Mit den 2015 eingeführten „Kamingesprächen“ im Stieler-Haus gelang es, auch den intellektuellen Anspruch und die politische Verantwortung auszubauen. Außerdem liegt es allen Verantwortlichen sehr am Herzen, den besonderen „Geist“ dieses Festivals stets hochzuhalten: Die malerische Landschaft um den Tegernsee, das Flair der kleinen Stadt und die familiäre Atmosphäre, in der sich Filmemacher, Publikum und auch die Gastgeber so wohl fühlen.

„Bergzeit“ garantiert Qualität
Ein Garant für Qualität und Beständigkeit ist neben dem Team um Festival-Direktor Michael Pause mit Stadt Tegernsee (Veranstalter), dem Deutschen Alpenverein als ideellem Träger sowie dem Bayerischen Rundfunk und der Tegernseer Tal Tourismus GmbH, der langfristige Hauptsponsor des Festivals: Mit dem Multichannel-Bergsportausrüster „Bergzeit“ haben die Tegernseer den idealen Partner, mit dem man nicht nur die „Leidenschaft für draußen“ teilt, sondern auch die Begeisterung für den Bergfilm und die wunderschöne Region um den Tegernsee.

Info und Programm: Sonderbüro Bergfilm-Festival Tegernsee, Tel. 08022/1801-37 od. 53, bergfilm@tegernsee.de, oder über Tourist-Information
Kartenvorverkauf: Tourist-Information Tegernsee, Tel. +49(0)8022-92738 – 60; tegernsee@tegernsee.com und im Internet unter www.bergfilm-tegernsee.de oder www.muenchenticket.de.
Im Programmheft und im Internet sind alle Filme sowie das Rahmenprogramm detailliert beschrieben.

Weltpremiere und viel Neues von den Hubers

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Bergfilm Tegernsee, 16. Internationales Festival vom 17. – 21. Oktober 2018 

Weltpremiere und viel Neues von den Hubers

Neben großem Kino und kleinen Streifen gibt es gleich bei der Eröffnung am Mittwoch, 20 Uhr, im Barocksaal eine Welturaufführung: Im Mittelpunkt von „Reiss di zsamm! Geduldsprobe am Cerro Kishtwar“ steht eine Erstbegehung im indischen Himalaya mit Thomas Huber (der in Tegernsee zu Gast sein wird) sowie den beiden Schweizern Stephan Siegrist und Julian Zanker. Für diese außergewöhnliche alpinistische Leistung waren die drei Bergsteiger in diesem Jahr für den begehrten Piolet d’Or nominiert – eine hohe Auszeichnung für jene, die Alpingeschichte schreiben. (Wiederholung am Samstag, 20 Uhr, Ludwig-Thoma-Saal).

Die Huberbuam sind außerdem am Samstag, 20 Uhr im Medius („100 Jahre Huberbuam – Bluad is dicker wia Wossa“), am Freitag, 20 Uhr im Ludwig-Thoma-Saal und am Samstag, 20 Uhr, in der Sporthalle („Thomas, der Huberbua“) auf der Leinwand zu bestaunen.

 

Kritische Töne und eine spannende Diskussion

PT_03_Festival-Splitter                                          10/2018

Bergfilm Tegernsee, 16. Internationales Festival vom 17. – 21. Oktober 2018

Kritische Töne und eine spannende Diskussion

Nicht zuletzt Johannes Hagn (Bürgermeister der Stadt Tegernsee) legt besonderen Wert darauf, dass in Tegernsee auch kritische Töne zu spannenden Themen im Fokus stehen: „Bergfilm Tegernsee, das ist Spannung, das ist Vielfalt – und das muss auch Stoff zum Nachdenken sein“, so der Bürgermeister. Das kommt natürlich in vielen Filmen – oft auf ganz leisen Sohlen – zum Ausdruck: Wen könnte es kalt lassen, wenn ein kleines Mädchen, das noch nie etwas vom Klimawandel gehört hat, im Altai-Gebirge plötzlich mit den tiefgreifenden Auswirkungen dieser sich anbahnenden Katastrophe konfrontiert wird?

Ein anderer wichtiger Punkt sind die hochkarätig besetzten Kamingespräche im Stieler-Haus (siehe auch Interview mit Dr. Georg Bayerle). Im Mittelpunkt des vierten Kamingesprächs steht ein für Tegernsee derzeit brandaktuelles Thema: Massentourismus oder Bergsteigerdorf – so lautet der brisante Titel, unter dem
Dr. Georg Bayerle vom Bayerischen Rundfunk mit dem Kreuther Bürgermeister
Josef Bierschneider und dem Osttiroler Christof Schett, der im Villgratental in einem Vorzeige-Bergsteigerdorf aufgewachsen ist und sanften Tourismus fördert, diskutieren werden. Und wie immer können sich natürlich auch die Gäste im Stieler-Haus rege am Gespräch beteiligen. Denn schließlich prallen hier am Tegernsee – genauer gesagt in Kreuth – diese beiden Welten direkt aufeinander. So sind 13 der 17 Ortsteile Kreuths vom Alpenverein in den erlesenen  Kreis der Bergsteigerdörfer aufgenommen worden. Die vier direkt am See liegenden Ortsteile wurden jedoch explizit ausgeschlossen. Schließlich sollen die Bergsteigerdörfer ja genau zeigen, dass es auch ohne touristische Großstrukturen mit riesigen Hotels und Liftanlagen geht. Doch wem wird in den Alpen die Zukunft gehören?

Termin: Freitag, 19. Oktober, um 16.30 Uhr im Stieler-Haus

 

Heinz Zak, Adam Ondra und die Kunst des Kletterns
Das Klettern und die Fotografie haben das Leben von Heinz Zak geprägt. Beides beherrscht er perfekt. Davon konnte sich das Tegernseer Publikum schon mehrfach überzeugen. Am Donnerstag, 20 Uhr, ist der Tiroler Extremkletterer und Bergfotograf wieder beim Bergfilm-Festival in der Sporthalle zu Gast.

Im Fokus seines Vortrags steht diesmal vor allem Adam Ondra. Der Star der Szene aus Tschechien zählt derzeit zweifellos zu den weltbesten Kletterern – wie er zuletzt bei der Kletter-Weltmeisterschaft in Innsbruck bewiesen hat. Doch am „echten“ Fels sind seine Leistungen noch viel beeindruckender. Heinz Zak hat ihn unter anderem in der „Dawn Wall” im Yosemite begleitet: Im November 2016 gelang ihm dort in atemberaubendem Stil in nur acht Tagen die erste Wiederholung der schwierigsten Mehrseillängenroute der Welt. Ein weiteres Resultat dieser genialen Zusammenarbeit der zwei Meister ist der neue Film „Die Kunst des Kletterns“, den Hainz Zak natürlich auch mit nach Tegernsee bringen wird.

Termin: Donnerstag, 18. Oktober, um 20 Uhr, Sporthalle

 

Große Hommage an Norman Dyhrenfurth am Donnerstag
Zwischen Mount Everest, dem Weißen Haus in Washington und Salzburg: Überall sammelte der Bergsteiger und Bergfilmpionier Norman Dyhrenfurth eindrucksvolle Bilder und Erlebnisse. Er folgte den Spuren seines berühmten Vaters, aber nicht als Wissenschaftler, sondern als Bergsteiger, Expeditionsleiter und Filmemacher. Als er im September des vorigen Jahres mit 99 Jahren in Salzburg gestorben ist, ging ein reich erfülltes Leben zu Ende. Das zeigt der Blick auf seine Hinterlassenschaft im Rahmen der Retrospektive am Donnerstag:

Im ersten Teil sind ab 17 Uhr im Barocksaal zwei seiner Dokumentationen zu sehen: Mit „Americans on Everest“ dokumentierte Dyhrenfurth ein neues Kapitel im Höhenbergsteigen: 1963 gelang es ihm, im Rahmen seiner Expedition die ersten Amerikaner auf den Gipfel zu bringen, die erste Überschreitung zu schaffen und einen neuen Weg zum höchsten Punkt der Erde zu finden. Für diese Leistung wurde Dyhrenfurth sogar von Präsident John F. Kennedy im Weißen Haus geehrt – und er schaffte es damit endgültig aus dem Schatten seines berühmten Vaters zu treten. Eine ebenfalls vielbeachtete Dokumentation ist „Samsara – Ein tibetisches Erbe“. Nachdem er in Hollywood in der Spielfilmszene mitgearbeitet hatte, kehrte Dyhrenfurth zurück ins Land der Sherpa und drehte diesen mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm über tibetische Totenrituale.

Ab 20 Uhr erinnert Festival-Direktor Michael Pause mit interessanten Gästen an das bewegte Leben Dyhrenfurths: Mit dabei sind unter anderem Dyhrenfurths Witwe, Maria Sernetz-Dyhrenfurth und Dr. Michael Bilic, der Leiter des Salzburger Bergfilm-Festivals, der seit vielen Jahren eine tiefe, herzliche Beziehung mit der Familie pflegt. Außerdem ist Filmemacher Andreas Nickel zu Gast, der die große Dokumentation über die Familie Dyhrenfurth drehte. „Zum dritten Pol“ ist der Titel des Films, der im Rahmen der Retrospektive neben weiteren Filmausschnitten zu sehen ist.

Termin: Donnerstag, 18. Oktober, um 17 und 20 Uhr, Barocksaal

 

„Gipfeltreff“ und abwechslungsreiches Rahmenprogramm
„Der“ Treffpunkt während des Festivals ist das Forum im Rathaus: Im „Gipfeltreff“ gibt es alles Wichtige und Interessante rund ums Festival, von den Tickets bis zu dem ein oder anderen Autogramm, das man sich von Filmemachern, Alpinisten oder prominenten Gästen dort erobern kann. In angenehmer Atmosphäre, bei einem guten Glas Wein, köstlichem Käse oder einer Tasse Kaffee kommt man auch leicht ins Gespräch. In der Film-Lounge lohnt es sich, auch zwischen den Vorstellungen einen Blick auf die beeindruckenden Bilder aus der Welt der Berge zu werfen.

Doch den ganzen Tag „nur“ auf die Leinwand blicken? Dazu ist die reizvolle Bergwelt um den Tegernsee zu schön. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm ermöglicht es, die zauberhafte Umgebung von ihren schönsten Seiten kennenzulernen: zum Beispiel bei einer Alpenballonfahrt, bei geführten Wanderungen – etwa unter dem Motto „Naturschutz und Forstwirtschaft“ – oder bei einer Radltour mit dem E-Bike.

 

Die Kamingespräche beim Bergfilm-Festival Tegernsee

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Bergfilm Tegernsee, 16. Internationales Festival vom 17. – 21. Oktober 2018

Die Kamingespräche beim Bergfilm-Festival Tegernsee

Dr. Georg Bayerles Beiträge in „Bergauf-Bergab“ haben immer etwas Wohltuendes: Bei ihm muss das Besondere nicht extrem und das Schöne nicht spektakulär sein. Trotz allem blickt er ohne „Weichzeichner“ auf die Realität, Missstände rückt er feinfühlig ins Licht. Das zeichnet ihn nicht nur als Autor beim Bayerischen Rundfunk aus – im Radio wie im Fernsehen –, sondern auch als Moderator der ersten Stunde beim Bergfilm-Festival in Tegernsee. Als das Team 2015 einen Leiter für die neu ins Programm genommenen „Kamingespräche“ suchte, war es deshalb naheliegend, dass als Diskussionsleiter das „Urgestein aus dem Allgäu“ erste Wahl war. Am Freitag (19.10.) stellt Georg Bayerle beim inzwischen vierten Kamingespräch im Stieler-Haus die am Tegernsee derzeit höchst aktuelle Frage, welches Tourismus-Konzept künftig wohl die Oberhand gewinnt: Massentourismus oder Bergsteigerdorf? Vorweg jedoch ein kurzer Blick zurück – und natürlich in die Zukunft.

Kurz zur Erklärung: Wie muss man sich den Ablauf eines Kamingesprächs in etwa vorstellen? Darf da auch das „Publikum“ mitreden?
Das ist sogar besonders erwünscht. Wir haben im schönen Stieler-Haus eine geradezu intime Gesprächsatmosphäre, die macht es möglich, sehr unverkrampft und frei über die jeweiligen Themen zu reden und den Gesprächspartnern auch wirklich nahe zu kommen. Da haben sich schon ganz besondere Momente ereignet, wenn gerade aus dem Publikum eigene, persönliche Erfahrungen und Ansichten ins Gespräch eingeflossen sind.

An welches der drei bisherigen Kamingespräche denken Sie besonders gerne zurück?
Jedes hatte seinen besonderen Reiz: unvergesslich natürlich die Anwesenheit von Norman Dyhrenfurth, dem amerikanisch-schweizerischen Bergsteiger und Filmer, der anlässlich des Herrligkoffer-Abends gekommen war. Oder natürlich Werner Bätzing, gleich beim ersten Kamingespräch, der bekannte Alpenforscher. Damals hat sich spontan gleich eine Diskussion zum Tegernseer Tal entwickelt, die sehr engagiert und wichtig war. Ein bisschen in die Richtung soll es ja diesmal auch gehen, anlässlich der Ernennung von Kreuth zum „Bergsteigerdorf“.

Hat es im Rahmen der Diskussion auch schon mal richtig „Zoff“ gegeben – und wie haben Sie da reagiert?
Meinungsverschiedenheiten, natürlich. Und die sind ja, wenn sie inhaltlich stichhaltig vorgetragen werden, sehr wichtig und auch produktiv. Wenn sich das zu einem Zwiegespräch zweier Kontrahenten verselbständigt, dann breche ich das ab. Solange daraus aber möglicherweise ein tieferer Einblick entsteht, verfolge ich in der Gesprächsleitung die jeweiligen Argumente. Im Idealfall nehmen wir alle neue Gedanken mit von diesem Gespräch.

Glauben Sie, dass man mit so einer Veranstaltung im Rahmen eines Bergfilm-Festivals auch tatsächlich etwas bewirken kann?
Entscheidend ist, dass das Festival nicht einfach nur als spannendes Unterhaltungsprogramm voller schöner oder spektakulärer Bilder wahrgenommen wird. Das Kamingespräch ist im Grunde der markante Punkt im Programm, der deutlich macht, dass Bergsteigen, Filmen in den Bergen, das Unterwegssein immer auch eine gesellschaftliche Dimension hat. In so einer um das Thema konzentrierten Atmosphäre wirken die Inhalte so einer Veranstaltung vielleicht auch nochmal intensiver.

Sie kennen das Bergfilm-Festival schon von Anfang an. Was reizt Sie, Jahr für Jahr ehrenamtlich wieder mit dabei zu sein?
Es sind die Gespräche, die Begegnungen am Rande, der Austausch mit dem Publikum, die besondere Atmosphäre, in der die Bergwelt im Mittelpunkt steht. Wir haben die Chance, über das sinnliche Medium Film viele für das Thema zu begeistern und genau wie bei einer langen Bergtour gibt es viele Etappen, bei denen ich mich jedes Mal frage, was ist gut gelaufen, was sollte verbessert werden. Die Vielfalt der Filme ist ja selbst eine Entdeckungstour rund um den Globus und zu verschiedensten Berg-Persönlichkeiten.

Wie muss sich das Festival entwickeln, damit Sie auch in Zukunft mit so viel Begeisterung mit dabei sein werden?
F
ür die Zukunft des Bergfilm-Festivals wünsche ich mir eine große Vielfalt an Filmen mit weiterhin möglichst wenigen kommerziellen und werblichen Produktionen. Filme mit einer Haltung, denen man anmerkt, dass ihnen ein scharfer Verstand und ein guter Blick zugrunde liegen. Hochglanz und tolle Aufnahmen sind zu wenig. Und dass sich die Tage rund um den Film immer mehr etablieren und noch mehr zum Treffpunkt von Bergliebhabern und Kreativen werden.

Schwerpunkte und gute Gespräche

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Bergfilm Tegernsee, 16. Internationales Festival vom 17. – 21. Oktober 2018

Schwerpunkte und gute Gespräche

In sechs Sälen werden, mit verschiedenen Schwerpunkten, an fünf Festival-Tagen 90 Filme gezeigt. Außer beim Non-Stopp-Programm vermitteln Moderatorinnen und Moderatoren dabei interessante Hintergrundinformationen.

Vermutlich muss sie nach diesem Festival umgeschrieben werden, die Alpingeschichte. Ein kreativer Filmemacher hat sich auf Spurensuche begeben und zwischen alten Hanfseilen und ausgetretenen Nagelschuhen einen bislang gänzlich unbekannten, aber ziemlich mysteriösen Alpen-Pionier entdeckt… („Florian’s last Climb“, Freitag, 20 Uhr, Schalthaus). Wer auf der Suche nach neuen Blickwinkeln und durchaus auch mal recht schrägen Ansätzen ist, der wird neben „Florian’s last Climb“ noch viele weitere Beiträge mutiger und experimentierfreudiger Autoren und Regisseure entdecken. Eine wahre Fundgrube ist hier vor allem das Non-Stopp-Programm, wo neben den Wiederholungen besonders lohnenswerter Filme auch diese Produktionen Platz finden.

Alle die „Action“ und Extremsport lieben, werden sich im Medius zusammenfinden, während in der Sporthalle eher die zugkräftigen „Blockbusters“ der Bergfilmszene laufen. Hintergründiges, Natur- und Tierdokumentationen sowie die Schönheit der Bergwelt rücken im Ludwig-Thoma-Saal und im Quirinal in den Vordergrund. Für die Hauptveranstaltungen ist natürlich der festlichste Saal reserviert: Eröffnung und Schlussfeier mit der Prämierung der besten Filme, Retrospektive und der DAV-Abend finden im Barocksaal statt.

Doch wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel. Deshalb lohnt es sich, einen scharfen Blick ins Programmheft oder ins Internet zu werfen und sich dort genau über die einzelnen Veranstaltungen zu informieren.

Faszinierende Filme, interessante Hintergründe
Sie sind es, die das Bergfilm-Festival zu etwas ganz besonderem machen: Die Moderatorinnen und Moderatoren, die alle Veranstaltungen – mit Ausnahme des Non-Stopp-Programms im Schalthaus – begleiten. Sie verfügen über Hintergrundinformationen zu Filmen und Filmemachern, sie sind es, die interessante Gespräche mit den Gästen führen und dem Publikum so spannende Details rund um das Filmgeschehen liefern. Und nicht selten entwickeln sich aus den Interviews mit den interessanten und oft auch prominenten Persönlichkeiten spannende Diskussionen, an denen sich auch viele Besucher aus dem Publikum gerne beteiligen. Welche Fragen den Zuschauern wohl in diesem Jahr wieder einfallen werden? Und übrigens: Sollten Gäste zu den Non-Stopp-Filmen im Schalthaus anwesend sein, wird auch dort ein Moderator auftauchen, um Hintergründiges ins Rampenlicht zu bringen.

Highlights und Geheimtipps

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Bergfilm Tegernsee, 16. Internationales Festival vom 17. – 21. Oktober 2018

Highlights und Geheimtipps

Dienstag, 16. Oktober
Ein Muss für echte Fans: Im Ludwig-Thoma-Saal zeigt Festival-Direktor Michael Pause eine Auswahl der besten Filme des vergangenen Bergfilm-Festivals!

Mittwoch, 17. Oktober
Höhepunkt ist natürlich die Eröffnung im Barocksaal mit der Welturaufführung des neuen Films mit Thomas Huber, der – neben weiterer Prominenz – in Tegernsee zu Gast sein wird.

Besondere Brisanz haben jedoch die Filme im Ludwig-Thoma-Saal: Unter dem Motto „Zukunft, wohin?“ zeigen drei Dokumentationen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln die Folgen von Massentourismus und/oder Klimawandel, an der Zugspitze, im Berchtesgadener Land und in der Mongolei. Ein ideales Programm zur Einstimmung auf das Kamingespräch im Stieler-Haus am Freitag.

Gäste sind der vielfach ausgezeichnete Filmemacher Jürgen Eichinger, die Redakteurin Brigitte Kornberger (Bayerischer Rundfunk) und evtl. auch Gerhard Schmidt

Donnerstag, 18. Oktober
Im Mittelpunkt des Tages steht die Norman-Dyhrenfurth-Retrospektive im Barocksaal (17 und 20 Uhr). Gäste am Abend sind Maria Sernetz-Dyhrenfurth, Dr. Michael Bilic, und Filmemacher Andreas Nickel.
Immer ein Höhepunkt ist natürlich ein Vortrag von Heinz Zak (20 Uhr, Sporthalle).
Zwei beeindruckende Persönlichkeiten stehen aber auch im Schalthaus ab 20 Uhr im Fokus: Eine Dokumentation zeigt den packenden Lebensweg von Sir Christian Bonington, einem der weltweit bekanntesten Alpinisten überhaupt. Ein echter Wegbereiter war auch der Kletterpionier Bernd Arnold aus der Sächsischen Schweiz, wie ein Kurzporträt des inzwischen Siebzigjährigen eindrucksvoll verdeutlicht.

Freitag, 19. Oktober
Der Höhepunkt heute ist der DAV-Abend, der gleichzeitig im Barocksaal und in der Sporthalle stattfindet. Zu Gast ist hier der Extremkletterer Hansjörg Auer.

Alle, die mitreden wollen, treffen sich bereits um 16.30 Uhr beim Kamingespräch im Stieler-Haus, wenn es um das Thema „Massentourismus oder Bergsteigerdorf: Wem gehört die Zukunft?“ geht.

„Volle Power“ im Quirinal ist der Geheimtipp des Tages: „Eigentlich wollten sie nur bergsteigen…“, doch dann rief das junge Team in Nepal gemeinsam mit der TU München ein tolles „Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt“ ins Leben. Aus dem Filmmaterial des Teams machte Heinrich Brunner vom Tegernseer Videoclub – ohne dessen umfassende Unterstützung übrigens das Bergfilm-Festival undenkbar wäre – eine sehenswerte Dokumentation. Zuvor zeigt ein mehrfach preisgekrönter Film aus Nepal, welche Auswirkung das verheerende Erdbeben 2015 hatte.

Samstag, 20. Oktober
Höhepunkt des gesamten Festivals ist selbstverständlich die Schlussfeier (Achtung: Beginn um 19 Uhr) mit der Verleihung der Preise. Die Preisträger nehmen, soweit es ihnen irgend möglich ist, ihre Auszeichnungen persönlich in Empfang, interessante Begegnungen und spannende Gespräche sind somit vorprogrammiert – während der Schlussfeier ebenso wie im Anschluss beim Buffet. Eingeflogen wurden in den letzten Jahren schon Gäste aus aller Welt.

Neu am Samstag ist das Familienkino ab 15 Uhr im Ludwig-Thoma-Saal. Nachdem das Kinderkino an den Vormittagen der Renner ist, hat sich das Organisationsteam entschlossen, einen Extra-Termin für die ganze Familie mit ins Programm zu nehmen.

Wer „The Dawn Wall“ noch nicht gesehen hat, sollte unbedingt die letzte Chance beim Festival um 16 Uhr im Barocksaal nutzen – es lohnt sich!

Der Geheimtipp des Tages beginnt um 20 Uhr im Quirinal mit einem äußerst abwechslungsreichen Programm: Eine Rolle spielen dabei sympathische Comic-Helden, ein mysteriösen Kriminalfall in Sachen Alpingeschichte, eine wunderschöne Skitour durch die Wildnis der Pyrenäen und, zum Abschluss, eine höchst extreme Klettertour in Tasmanien – die im freien Fall endet.

Sonntag, 21. Oktober
An diesem Tag gibt es nur einen Höhepunkt, den echte Freaks schon fest eingeplant haben: die Matinee ab 9.30 Uhr mit allen Siegerfilmen in voller Länge! Das Programm wird am Samstagabend in allen Vorführsälen bekannt gegeben und steht dann im Internet und auf Facebook.

Kamin-Gespräch im Stieler-Haus

Wem gehört die Zukunft?
Massentourismus oder Bergsteigerdorf

Seit drei Monaten zählt Kreuth zum kleinen Kreis der bayerischen „Bergsteigerdörfer“. Aber nicht ganz Kreuth: nur 13 der 17 Ortsteile, denn die, die direkt im Siedlungsraum um den Tegernsee aufgehen, wurden vom Deutschen Alpenverein explizit ausgeklammert. In einem Bergsteigerdorf soll nämlich das gewachsene Ortsbild bewahrt sein, die Natur geschützt und touristische Großstrukturen, wie große Hotels, Liftanlagen oder ähnliches, soll es nicht geben. Im Gegenteil: die „Bergsteigerdörfer“ sollen zeigen, dass und wie es auch anders geht. Und so prallen im Tegernseer Tal beide Welten aufeinander. Über die Perspektiven dieser Nachbarschaft und die grundsätzliche Idee der Bergsteigerdörfer spricht Dr. Georg Bayerle (BR) mit dem Kreuther Bürgermeister Josef Bierschneider und dem Osttiroler Christof Schett, der im Villgratental in einem Vorzeige-Bergsteigerdorf aufgewachsen ist und sanften Tourismus als Unternehmer und Gemeinderat fördert. 

Freitag, 19. Oktober 2018, 16:30 Uhr, Stieler-Haus
Karten ab 14. September über Tourist-Information, Tel. +49(0)8022-9273860, Online oder MünchenTicket

Die härtesten Kletterrouten der Welt

Vortrag mit Heinz Zak

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20 Uhr, Sporthalle

Der junge Tscheche Adam Ondra zählt zweifellos zu den weltbesten Kletterern. Adam hat in den letzten Jahren im Wettkampfklettern alles gewonnen, was man sich im Vorstiegsklettern und Bouldern erträumen kann. Weit mehr beeindruckt die Szene seit Jahren die Leistung, die Adam am Fels bringt: Er schraubt seit Jahren das Kletterniveau immer weiter nach oben. Im November 2016 gelang ihm in atemberaubendem Stil in nur acht Tagen die erste Wiederholung der schwierigsten Mehrseillängenroute der Welt, der „Dawn Wall” am El Capitan im Yosemite Valley.

Heinz Zak hat den jungen Kletterstar in der „Dawn Wall” sowie in vielen anderen Routen begleitet, gefilmt und fotografiert. Er zeigt zusätzlich spannende Abenteuer mit Alexander Huber sowie Fabian Buhl.

Als Highlight des Abends präsentieren Heinz Zak den Film: „Die Kunst des Kletterns”.

Karten ab 14. September über die Tourist-Information, Tel. +49(0)8022-9273860, Online  oder MünchenTicket

Programm Bergfilm-Festival 2018 erschienen

Presse-Info –  09/2018
16. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee, 17. – 21. Oktober 2018

Im Netz und auf Papier – die Tegernseer Bergfilme

 Jetzt wird es ernst: Das Programm des Tegernseer Bergfilm-Festivals ist seit wenigen Tagen gedruckt und es steht ab sofort auch im Internet. Alle Interessenten können nun ihre persönliche Auswahl treffen – vom faszinierenden Landschaftsporträt bis zum spektakulären Kletterfilm, vom Naturschutz-Problem bis zum berührenden Porträt starker Persönlichkeiten ist alles geboten.
Nach dem „warm up“ am Dienstag mit einigen Siegerfilmen aus dem Vorjahr stellt bereits der Auftaktabend am Mittwoch die Besucher vor die Qual der Wahl: Da stehen in den fünf Sälen gleich 15 Filme auf dem Programm! Im Barocksaal gibt es sogar eine Weltpremiere, wenn Thomas Huber den Film über eine atemberaubende Erstbegehung am Cerro Kishtwar vorstellen wird. 2017 ist ihm dort mit den Schweizer Seilpartnern Stephan Siegrist und Julian Zanker eine kühne Route gelungen. Danach geht es um das große Bergsteiger-Jubiläum des Jahres, nämlich die erste Besteigung des Mount Everest ohne Flaschensauerstoff. Regisseur des Rückblicks und Hauptdarsteller in den historischen Bildern ist der Preisträger des Vorjahres, Reinhold Messner. Auch das „Konkurrenzprogramm“ in den anderen Sälen ist am ersten Abend gespickt mit eindrucksvollen Filmen und Themen: so beschäftigt sich Jürgen Eichinger am Beispiel der Zugspitze mit dem Klimawandel in den Bergen, und ein verwegener Gleitschirm-Pilot fliegt im Karakorum empor in über 8000 Meter Höhe; der Kontrast dazu ist ein stiller, beschaulicher und dennoch bewegender Film über das Leben auf abgelegenen Bergbauernhöfen.

Dicht an dicht und mit höchst spannenden Themen und Protagonisten geht es jeden Tag weiter: Höhepunkt am Donnerstag ist die Retrospektive, die dem Himalaya- und Bergfilmpionier Norman Dyhrenfurth gewidmet ist (u.a. mit dem Film über die amerikanische Everest-Expedition 1963!); immer ein besonderes Programm gibt es beim DAV-Abend am Freitag, bei dem der Ausnahmekletterer Hansjörg Auer zu Gast sein wird, und am Samstag beginnt die Schlussstrecke beim Bergfilm-Marathon bereits um 10 Uhr vormittags im Schalthaus.

Wer den Überblick behalten will, sollte öfters im Gipfeltreff im Forum im Rathaus vorbeischauen und am Samstag zur Preisverleihung kommen: Dort können die Festival-Reisenden einigen der besten Filmemacher begegnen und natürlich Kostproben aller ausgezeichneten Filme sehen. Zum Glück gibt es am Sonntag noch die Möglichkeit, alle prämierten Filme in voller Länge zu sehen. Also los geht’s: Programm studieren, den „Einkaufswagen“ füllen, Tickets kaufen und die Reisetasche für den Ausflug oder Kurzurlaub am Tegernsee packen … 

Info: Sonderbüro Bergfilm-Festival Tegernsee, Rathausplatz 1, 83684 Tegernsee, Tel. +49(0)80221801-37. Kartenvorverkauf (ab 14.09.2018) und Programm über Tourist-Information, tegernsee@tegernsee.com, Tel. +49(0)8022-9273860, online unter: www.bergfilm-tegernsee.de oder www.muenchenticket.de.

Gipfeltreff auf der Neureuth – Mai 2018

Gemeinsam auf der Neureuth

Unsere Sponsoren und Unterstützer, die Medienpartner und das Organisationsteam rund um Bürgermeister Johannes Hagn und Festival-Direktor Michael Pause freuten sich auf der Neureuth hoch über dem Tegernsee über eine zünftige Brotzeit; im Mittelpunkt des Treffens standen aber viele gute Gespräche mit den engagierten Partnern sowie ein Film über die so erfolgreiche deutsche Everest-Expedition von 1978 – ein alpin-historisches Dokument.

Zu Gast waren auch die Achttausender-Besteiger Gabi und Sigi Hupfauer und Julia Schultz. Während Sigi vor genau 40 Jahren auf dem Gipfel des Mount Everest stand, feierte Julia im vergangenen Jahr nicht nur den Gipfelerfolg. Der sympathischen Wahl-Tegernseerin war es damit gelungen, als erste Deutsche ganz still und leise den „Explorers Grand Slam“ zu schaffen: Sie stand damit auf allen Seven Summits und erreichte außerdem auch noch den Nord- und den Südpol.

Grad schön war‘s, einmal in gemütlicher Runde zusammenzusitzen, den herrlichen Ausblick von der Neureuth zu genießen und nette, interessante Menschen zu treffen!

Ein Dankeschön an Peter Janssen

Danke Peter Janssen!

Zuerst gehörte er zu jenen, die das Bergfilm-Festival vor fast zwanzig Jahren auf die Beine stellten. Als Peter Janssen dann sein Bürgermeisteramt an Johannes Hagn übergab – und damit auch seine führende Rolle im Bergfilm-Festival-Team – gründete er den Förderverein des Festivals, die Bergfilmfreunde Tegernsee. Seitdem unterstützen die Bergfilmfreunde das Festival nicht nur finanziell, sondern auch mit großem Engagement, zum Beispiel während des Festivals mit dem Gipfeltreff, unserem Festival-Forum.

Bei der Jahreshauptversammlung übergab Peter Janssen vor wenigen Tagen nun sein Amt als Vorsitzender des Fördervereins an Peter Gloggner, der bereits seit mehreren Jahren im Team mitarbeitet und zu den Gründungsmitgliedern der Bergfilmfreunde gehört. Wir bedanken uns bei Peter Janssen ganz herzlich für die tolle Arbeit und die vielen guten Ideen rund um unser Festival – die er sicherlich auch weiterhin in den Team-Meetings einbringen wird! Und wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Peter Gloggner, nun am „scharfen Ende des Seils“.

MOUNTAIN im Kino am Tegernsee

Wegen großer Nachfrage – MOUNTAIN noch einmal im Kino am Tegernsee

Mit atemberaubenden Bildern und starken Aussagen bringt „Mountain“ die ganze Faszination der Berge auf die Leinwand – und zeigt, welch kraftvolle Wirkung sie in unserem Leben und in unseren Träumen hinterlassen. Entstanden ist der Film dank einer einzigartigen filmischen und musikalischen Zusammenarbeit zwischen dem Australischen Kammerorchester und der mehrfach ausgezeichneten Regisseurin Jen Peedom.
Die neuen Termine sind am Dienstag, 17. April, um 17:30 Uhr, und am Mittwoch, 18. April, um 20 Uhr, im Kino am Tegernsee, Tegernseer Str. 100, 83700 Rottach-Weißach, Tel. 0049 8022 26767.

http://www.imdb.com/title/tt6203570/videoplayer/vi3538073881

Mount Everest “anno dazumal 1978” und ein rätselhaftes alpines Kuddelmuddel

Abendveranstaltung bei den Bergfilmfreunden Tegernsee am 18. April 2018

40 Jahre zurückblicken auf eine höchst erfolgreiche deutsche Everest-Expedition und einigen Teilnehmern begegnen sowie sich bei einem rätselhaften alpinen „Kuddelmuddel“ amüsieren – das sollte Berg- und Filmfreunde am 18. April, 19 Uhr, ins Tegernseer Alte Schalthaus locken. Die Bergfilmfreunde Tegernsee, der Förderverein des Bergfilm-Festivals, zeigen an diesem Abend den Film über die von Karl Maria Herrligkoffer geleitete Mount-Everest-Expedition 1978, bei der der Waakirchner Hans Engl als dritter Mensch ohne „Flaschensauerstoff“ den höchsten Gipfel der Erde erreichte. Einige Teilnehmer dieser Expedition werden an dem Abend anwesend sein.

Außerdem präsentiert Andi Dick, Bergführer und Redakteur bei DAV-Panorama, ein alpines und oft rätselhaftes „Kuddelmuddel“, mit dem er seit einigen Jahren bei öffentlichen Auftritten das Publikum erheitert und begeistert. Dabei bemüht er sich, speziell einige Tegernseer „Bausteine“ in sein Programm einzufügen.

Festival-Direktor Michael Pause führt durch den Abend.

Eintrittskarten bei Tourist-Info Tegernsee, Tel. 08022-92738 – 60, Fax 08022-92738-69, E-Mail tegensee@tegernsee.com.  Kartenpreis 12 €, für DAV-Mitglieder und Jugendliche 10 €, für Vereinsmitglieder der Bergfilmfreunde Tegernsee Eintritt frei. 

 

MOUNTAIN im Weißachflimmern

Genial: „Mountain“ im Kino am Tegernsee
und hoffentlich im Oktober beim Bergfilm-Festival

Vorfreude auf den Herbst 2018 – das Kino am Tegernsee bringt ein cineastisches Highlight

 

Mit atemberaubenden Bildern und starken Aussagen bringt „Mountain“ die ganze Faszination der Berge auf die Leinwand – und zeigt, welch kraftvolle Wirkung sie in unserem Leben und in unseren Träumen hinterlassen. Entstanden ist der Film dank einer einzigartigen filmischen und musikalischen Zusammenarbeit zwischen dem Australischen Kammerorchester und der mehrfach ausgezeichneten Regisseurin Jen Peedom.

“Mountain” wirft einen Blick auf die mit Rückschlägen und Erfolgen gesäte Geschichte unserer zeitlosen Begeisterung für die Bergwelt. Der Film beleuchtet die unschuldigen Anfänge der Bergerkundung mit all der ihr innewohnenden Freude, dem Nervenkitzel und der Gefahren. Die Bedeutung der Berge als spirituelle Symbole, als Grenzgebiete und Kriegsschauplätze. Aber auch ihre zunehmende Kommerzialisierung, unsere mannigfaltigen Versuche sie zu kontrollieren und ihre zentrale Rolle im Ökosystem unseres Planeten kommen nicht zu kurz. Vom Himalaya bis in die Antarktis, von Hawaii nach Afghanistan bietet “Mountain” seinem Publikum eine beispiellos bildgewaltige Kulisse.

Noch Zweifel? Dann einfach mal kurz reinschauen – und sofort einen Platz im Kino am Tegernsee reservieren!

„Mountain“ läuft im Rahmen von „Weißachflimmern“ am
Dienstag, 20. März um 17.30 Uhr und am
Mittwoch, 21. März um 20 Uhr
im Kino am Tegernsee, Tegernseer Str. 100, 83700 Rottach-Weißach, Tel: 0049 8022 26767.

Ausschreibungen für 16. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee 2018 versandt

Bergfilm Tegernsee, 16. Internationales Festival vom 17. – 21. Oktober 2018

Der Mut, mit Bildern zu bewegen 

Staunen und genießen, mitfiebern und nachdenken – der Bergfilm hat alles zu bieten, vom Thriller bis zum stillen Kunstgenuss. Das zeigt die Liste der Auszeichnungen der vergangenen 15 Tegernseer Bergfilm-Festivals und das werden die Bergfilmer und Bergfilmerinnen auch 2018 wieder unter Beweis stellen.

Neue Produktionen jetzt einreichen!

Mehr als 1400 Einladungen/Ausschreibungen wurden weltweit versandt. Noch bis Ende Mai können Filmemacher und Filmemacherinnen ihre neuesten Produktionen aus der kontrastreichen Welt der Berge einreichen. In drei Kategorien, in denen sich die Filmer dem Gebirge von verschiedenen thematischen Seiten her annähern, können Produktionen angemeldet werden, die nach 2015 entstanden sind. In der Kategorie „Erlebnisraum Berg“ sollen der Alpinismus und die sportliche Begegnung mit den Bergen im Zentrum stehen. Der beste Film in dieser Kategorie wird mit dem Preis des Deutschen Alpenvereins ausgezeichnet. Landschaftsdarstellungen und Umweltthemen bilden den Schwerpunkt in der Kategorie „Naturraum Berg“, deren Preis vom Hauptsponsor „bergzeit“ gestiftet wird. Die Filme der dritten Kategorie „Lebensraum Berg“ befassen sich unter ethnologischen und kulturellen Vorzeichen mit der Begegnung Mensch und Berg. Der beste Film sämtlicher Kategorien wird mit dem Hauptpreis, dem „Großen Preis der Stadt Tegernsee“ (und einem Preisgeld von 3000 Euro), ausgezeichnet. Außerdem erhält der beste Nachwuchsfilmer (jünger als 32 Jahre) den nach dem Gründer des Bergfilm-Festivals benannten Otto-Guggenbichler-Preis. Schließlich bestimmen noch die Zuschauer den Sieger beim „Publikumspreis“ (1000 Euro Preisgeld).

Kontakt und Informationen:
Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
c/o Rathaus Tegernsee
Rathausplatz 1
83684  Tegernsee
Deutschland
Tel: +49 (0) 8022/1801-37 od. -53
E-mail:
bergfilm@tegernsee.de

Link zu Ausschreibung und Online-Anmeldung:
https://www.bergfilm-tegernsee.de/2018-2/wettbewerb-3/

Liste der Preisträger – 15. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee / PM04 – Pressemappe 21/10/2017

  1. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee

Die Preisträger

Großer Preis der Stadt Tegernsee (€ 3.000,-)
„Still Alive – Drama am Mount Kenya“ von Reinhold Messner (Österreich)

Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Alpinfilm
der Kategorie „Erlebnisraum Berg“
(€ 1.000,-)
„Last Exit“ von Puria Ravahi (Deutschland)

Bester Film in der Kategorie „Lebensraum Berg“ (€ 1.000,-)
„Becoming who I was“ von Chang-Yong Moon und Jin Jeon (Südkorea)

Bergzeit-Preis für den besten Film in der Kategorie „Naturraum Berg“ (€ 1.000,-)
„Dessine-mois un chamois“ von Véronique, Anne und Erik Lapied (Frankreich)

Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis (€ 1.000,-)
„A mords Sauhaufen in a z’kloan Zelt“ von Simon Platzer, Johannes Hoffmann und Jakob Schweighofer (Österreich)

Lobende Erwähnung der Jury (undotiert)
„Dirtbag: The Legend of Fred Beckey“ von Dave O‘Leske (USA)
„Sloboda pod nákladom – Freedom under Load“ von Pavol Barabáš (Slowakei)
„Symphony on Skis“ von Carla Braun-Elwert (Neuseeland)
„Dhaulagiri – Ascenso al la montaña blanca“ von Cristián Harbaruk und Guillermo Glass (Argentinien)

Bayern 2 – Publikumspreis (€ 1.000,-)
„Symphony on Skis“ von Carla Braun-Elwert (Neuseeland)

Kleiner Preis des Festivals, Publikumspreis  für den besten Kinder- und Jugendfilm (€ 500)
„Heimliche Helden – Keas in Neuseeland“ von Volker Arzt, Angelika Sigl (Deutschland)

Eröffnung Bergfilm-Festival Tegernsee 2017 – Begeistert unterwegs auf schmalen Graten

Eröffnung 19/10/2017                                                    PT01_Eröffnung

Bergfilm Tegernsee, 15. Internationales Festival, 18. – 22. Oktober 2017

Begeistert unterwegs auf schmalen Graten

Eine Drohne sucht das Weite, fliegt über die Tegernseer Berge hinaus in die Welt, um die schönsten Bilder einzusammeln – mit diesem neuen Trailer ist das 15. Bergfilm-Festival eröffnet. Im Schlepptau: nicht nur die ungewöhnlichsten Filme, sondern auch die Menschen, denen es gelungen ist, mit Fantasie und Kreativität mutig Neues, „Unter-die-Haut-Gehendes“ zu erschaffen – und das Publikum zu begeistern.  

 Es ist Mittwochabend, vor den Sälen drängen sich die ersten Gäste und die Jury hat bereits einen Filmmarathon hinter sich. Draußen die letzten angenehm milden Sonnenstrahlen, drinnen Eiseskälte – zumindest auf der Leinwand. Die Entscheidung ist fast gefallen. Doch auf einige Filme wollen Helmut Scheben (Schweiz), Julia Brunner (Österreich), Mojca Volkar Trobevšek (Slowenien), Benedikt Kuby (Deutschland) und Martin Kaufmann (Italien) noch einmal einen Blick werfen. „Der mords Sauhaufen“ darf also nochmal mit seinem „zkloan Zelt“ (so der Titel des Films) durchs All zu den steilsten Rinnen fliegen. Völlig abgefahren diese tollkühnen Snowboarder. Die Jury erhöht die Punktzahl. Nach gefühlten hundert Stunden im abgedunkelten Raum sieht man manches mit anderen Augen. Doch ob es am Ende zu einem Preis reichen wird? So viele neue Ideen, tiefgehende Erfahrungen und faszinierende Bilder wie in diesem Jahr sieht selbst das Tegernseer Festival-Publikum nur selten.
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Alpenplan – Ein Modell in Gefahr? – Kamingespräch im Stieler-Haus

Donnerstag, 19. Oktober 2017, 17:30 Uhr

Im Mittelpunkt des dritten Kamingesprächs beim Bergfilm-Festival steht der “Alpenplan”. 1972 setzte der bayerische Umweltminister Max Streibl diese Verordnung in Kraft, die sich zu einem wegweisenden Instrument der Raumplanung in den bayerischen Alpen entwickelte. 45 Jahre später soll für eine umstrittene Skilifterschließung im Allgäu ein massiver Eingriff in das bewährte Modell erfolgen.

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P-Seminar Alpencross

Wolltet Ihr schon immer eine Alpenüberquerung machen? Täglich über 2500 Höhenmeter bei Wind und Wetter gehen? Unbeschreibliche Aussichten Tag für Tag geniessen? Jetzt könnt Ihr live dabei sein, wenn die Alpenüberquerung des P-Seminars des Gymnasiums Tegernsee im Film gezeigt wird, und zwar im Rahmen des Bergfilm-Festivals Tegernsee beim “Gipfeltreff” im Rathaus:
am Freitag, 20. Oktober, um 19 Uhr, und
am Samstag, 21. Oktober, um 15 Uhr.

 

Dr. Heiner Geißler

Nachruf Dr. Heiner Geissler

Wenn am Ende ein Lächeln bleibt

Am 12. September ist Heiner Geißler, der Schirmherr des Bergfilm-Festival Tegernsee im Alter von 87 Jahren gestorben.

„Wenn dem Menschen am Ende seines Lebens ein Lächeln übrig bleibt, so ist das ein sehr anständiger Reingewinn.“ Es sind nicht nur seine stets treffenden, einprägsamen Worte, die fehlen werden – beim Bergfilm-Festival Tegernsee hinterlässt Heiner Geißler eine große Lücke: Als Schirmherr, aber vor allem als Mensch und Freund.

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Programm für das 15. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee erschienen

Das Programm für das 15. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee vom 18. – 22. Oktober 2017 ist erschienen und steht als PDF Datei zum Download zur Verfügung  (Programm Bergfilm-Festival 2017).
Eine ausführliche Beschreibung der Filme und des Rahmenprogramms finden Sie direkt unter Programm + Tickets
Der Kartenvorverkauf startet am 12. September 2017.

Verschiedene DVDs im Angebot

Verschiedene DVDs aus den Jahren 2015, 2014, 2013 können über das Festivalbüro im Rathaus erworben werden.

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Stadt Tegernsee
Deutscher Alpenverein
Bayerischer Rundfunk
Tegernseer Tal Tourismus GmbH
Förderverein Bergfilmfreunde Tegernsee
International Alliance for Mountain Film

Bayerische Staatskanzlei
FilmFernsehFonds Bayern
Bezirk Oberbayern
Beisheim Stiftung
Hubertus Altgelt Stiftung
Dr. Oscar Troplowitz Stiftung
 Bergzeit.de
E-Werk Tegernsee
Quartier Tegernsee
Petzl
Hoter Der Westerhof
DAS Werk Digital Vision GmbH

Bayerische Oberlandbahn
Münchner Merkur
4-Seasons.TV
DAV-Panorama
Bayern 2
BERGSTEIGER Magazin