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Pressemeldungen 2019

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 19. Okt. 2019 – Inhalt

17. Internationalses Bergfilm-Festival Tegernsee
16. bis 20. Oktober 2019
Presseunterlagen

Inhalt der Presssemappe

PT01        Starke Botschaften und eine schöne Geschichte
                     Interview mit Festival-Direktor Michael Pause

PT02         Das Drama des Erfolgs

PT03        „Tut es endlich – es betrifft uns alle“  

PT04         „Die Latinos vom Tegernsee“
              
PT05         Fakten und Zahlen 

PT06         Begründungen der Jury                 

PT07         Liste der Preisträger

Kontaktadresse: Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
Tel. 0049/(0)8022/1801-37
E-Mail: bergfilm@tegernsee.de

www.bergfilm-tegernsee.de

Alle Texte sowie Bildmaterial finden Sie im Internet,
www.bergfilm-tegernsee.de/presse

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 19. Okt. 2019 – PT01 Interview mit Festivaldirektor Michael Pause

PT01 Interview                                                                                           10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019 

Viele Gäste, starke Botschaften und eine schöne Geschichte 

Es war ein ereignisreiches Festival, mit starken Akzenten. Was Festival-Direktor Michael Pause dabei besonders wichtig war, schildert er in einem Gespräch.

Hat Sie das hohe Niveau der Filme in diesem Jahr überrascht?
Nein, eigentlich nicht. Wir hatten ja schon immer ein hochwertiges Programm. Natürlich gibt es immer ein Auf und Ab. Grundsätzlich wissen wir, dass viel Potential da ist. Mich freut, dass das auch auf den Nachwuchsbereich zutrifft. Man sieht da gute Entwicklungen. Bestes Beispiel dafür ist unser Nachwuchspreisträger. Die Filmemacher hatten schon einmal einen Film eingereicht, den mussten wir ablehnen, weil sie einfach noch nicht so weit waren. Und jetzt haben Dominik und Julian Weigand den Nachwuchspreis abgeholt – eine schöne Geschichte!

Die Aufforderung „Tun wir endlich etwas gegen den Klimawandel“ war allgegenwärtig – so was gab es eigentlich noch nie, oder?
Na ja, dass das so wahrgenommen wurde und ich nahezu in jedem Interview darauf angesprochen werde, ist sicherlich schon auch ein „Fridays-for-Future-Effekt“. Heiner Geißler, unser langjähriger, vor zwei Jahren verstorbener Schirmherr, hat das Thema in seinen Statements in Tegernsee häufiger in ähnlicher Eindringlichkeit aufgegriffen. Wir hatten auch schon zuvor viele kritische Filme dazu im Programm. Aber ich muss sagen, ich war schon sehr überrascht, als Toni Sponar, unser erster Gast am Eröffnungsabend, auf die Bühne gekommen ist und gleich sehr starke Worte  gefunden hat.

Das Programm war in diesem Jahr unglaublich vollgepackt mit Sonderveranstaltungen wie der 100. Geburtstag Hillarys, 150 Jahre DAV, Bayern 2 Abend, Gedenken an David Lama und Hansjörg Auer, um nur einige Höhepunkte zu nennen. Das ist schon viel, oder?
Ich finde es gut, diese Schwerpunkte zu setzen. Das Publikum hat es voll angenommen, alle diese Vorstellungen waren sehr gut besucht. Mir war es persönlich ein wichtiges Anliegen, noch einmal an David Lama und Hansjörg Auer zu erinnern. Und toll, dass Alex Huber sich bereit erklärt hat, an diesem Abend zu kommen und er auch nochmal betont hat, welchen Stellenwert die beiden für die Entwicklung des Alpinismus haben. Ein weiterer Höhepunkt war der Hillary-Abend mit interessanten Gästen und dem Film von Antonello Padovano. Das waren Originalbilder von der Everest-Besteigung von 1953, die wohl noch keiner unserer Besucher und Besucherinnen gesehen hat. So etwas begeistert das Publikum, und deshalb ist es uns wichtig, solche Akzente zu setzen.

Und schließlich war auch noch die International Alliance for Mountain Film zu Gast …
Es war etwas ganz Besonderes, diese zwölf Gäste aus aller Welt hier zu haben. Es sind ja die Vertreter und Vertreterinnen der weltweit wichtigsten Bergfilm-Festivals, einschließlich Ländern wie Nepal und Südkorea. Wir führen in der Alliance sehr gute Gespräche auf Augenhöhe, immer mit dem Ziel, unsere Organisation weiterzuentwickeln und damit uns und den Festivals zu helfen, zukunftsfähig zu bleiben. Und natürlich auch den Filmemachern so zu helfen. Eine der größten Herausforderung derzeit ist die Digitalisierung und hier konnten wir wichtige Impulse setzen.

Soviel positive Resonanz, so viele begeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen, da freut man sich doch schon auf das nächste Jahr, oder?
Ja, das schon. Aber geplant wird erst ab übermorgen …

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 19. Okt. 2019 – PT02 – Das Drama des Erfolgs

PT02 Gewinner                                                                                          10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019 

Das Drama des Erfolgs

Sieger ergeben sich erst im Vergleich. Wenn das Niveau so hoch ist wie in diesem Jahr beim Bergfilm-Festival in Tegernsee, muss die Jury in die Tiefe gehen, bevor sie urteilt. Interessant ist, was dabei an die Oberfläche kommt.   
„Es muss nicht alles perfekt sein, aber alles muss stimmen.“ So könnte man die Suche von Linda Cottino (Italien), Lisa Röösli (Schweiz), Dagmar Steigenberger (Deutschland), Lisa Stolze (Österreich) und Alexander Donev (Bulgarien) nach den besten Filmen umschreiben. Denn dann funktioniert ein Film: Spannende Bilder, die hängen bleiben, die nachwirken und vielleicht sogar erst später ihre Aussage ganz offenbaren. Das ist wohl eher nicht der Fall, wenn Leute nur über sich selbst und ihre Leistung sprechen. Interessant wird es erst, wenn es ein Filmemacher schafft, „auch im Erfolg das Drama zu erkennen“, erklärt die Jury. 

„The Pathan-Project“ ausgezeichnet – „Free solo“ begeistert außer Konkurrenz
Vorbildhaft gelungen sei dies im oscargekrönten Kletterfilm „Free solo“, der in Tegernsee außerhalb des Wettbewerbs gezeigt wurde. Kletterer Alex Honnold ist in der Felswand grandios. Aber im Leben, im Alltag? Da gibt es die von der Jury angesprochene „Dimension des Scheiterns“, und das macht es packend. Dieses mögliche Scheitern fasziniert auch bei „The Pathan Project“ (Guillaume Broust, Belgien, DAV-Preis für Erlebnisraum Berg). Ein Expeditionsfilm, der aus dem Rahmen fällt. Unfälle und Rückschläge sind dramatisch, die Leistungen am Fels herausragend, aber das findet sich auch in anderen Filmen. Das Besondere ist eher der selbstironische Blick aller Protagonisten, der in dieser Situation extrem gut tut – und die Ausgewogenheit all dieser Komponenten.   

Magie und starke Frauen
Die „Magie der Berge“ („This Mountain Life“) verzaubert mit eindrücklichen, sorgfältig komponierten Bildern. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, Mutter und Tochter, die zusammen auf Skiern von Vancouver nach Alaska wandern. Den „Großen Preis der Stadt Tegernsee“ hat sich Filmemacher Grant Baldwin (Kanada) aber vor allem verdient, weil es ihm gelingt, den Fokus zu erweitern und der Frage nachzugehen, was Menschen in der Bergwelt suchen und was sie – zumindest teilweise – dort auch finden.
Um starke Frauen geht es auch in der australischen Dokumentation „Spirit“ (Jane Dyson und Ross Harrison, Preis in der Kategorie Lebensraum Berg): Eine Welt die auseinanderbricht, hoch oben in einem Dorf in den Bergen des Himalaya. Zu hoch, um schon richtig in der Moderne angekommen zu sein, aber doch zu niedrig, um noch ganz bei den Göttern zu sein, wie dieser Film mit eindrucksvollen Bildern vermittelt.

Über Grenzen
Spannend wird es, wenn Filme komplett aus der Reihe tanzen, wie „Iceberg Nations“ (Fernando Martín Borlán, Bergzeitpreis Naturraum Berg): Eisberge werden  zu Metaphern menschlicher Konstrukte, wie Nationen und Grenzen. Eisberge schmelzen, und Konstrukte offenbaren ihre Sinnlosigkeit, wenn es um weltweite Probleme wie den Klimawandel geht. 
Für den wohl außergewöhnlichsten Film des Festivals hat es nicht ganz für einen der vier Hauptpreise gereicht. Doch für die Dokumentation „Riafn“ von Hannes Lang passt die Auszeichnung „Der besondere Film“ ohnehin viel besser: „Das ist eine echte Herausforderung für die Zuschauer“, betont die Jury. Doch wer sich auf die seit altersher ohne große Missverständnisse und über alle Grenzen hinweg funktionierende Kommunikation zwischen Mensch, Tier und Natur einlässt, bekommt ein Meisterwerk zu sehen, eine „filmische Meditation vor alpiner Kulisse“.

Die Eroberung des Sinnvollen
Während andere mit körperlichen Höchstleistungen, Grenzerfahrungen und den Eroberungen des Sinnlosen protzen, widmen sich zwei sympathische Rosenheimer Studenten etwas ganz Anderem. Mit Freude und Selbstverständlichkeit retten sie alte Berghütten. „Es ist eine leise, besondere Geschichte, die ohne klassische Berghelden auskommt und in schönen Bildern erzählt, dass man doch etwas verändern kann“, urteilt die Jury, die „Höhenmeter“ von Dominik und Julian Weigand (Deutschland) mit dem Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis auszeichnet. In diesem Fall ist der Erfolg mit Sicherheit kein Drama.

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 19. Okt. 2019 – PT03 – “Tut es endlich – es betrifft uns alle”

PT03 Eröffnung                                                                                         10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019

„Tut es endlich – es betrifft uns alle“ 

Bergfilme vom Feinsten, über alle Sparten hinweg: Das war der Eröffnungsabend des 17. Bergfilm-Festivals in Tegernsee. Festival-Direktor Michael Pause und sein Team begeisterten das Publikum mit der richtigen Mischung und mit starken Botschaften.   

Der Applaus ist frenetisch, als Toni Sponar mit seinen 85 Jahren auf die Bühne klettert. Und es geht schon unter die Haut, als er gleich zu Beginn einen eindringlichen Appell an alle im Saal richtet. „Macht euch bewusst, was da gerade mit der Erde geschieht – und handelt entsprechend.“ Er selbst hat es geschafft, in 50 Jahren keinen einzigen Winter zu verpassen. Weder auf der Süd- noch auf der Nordhalbkugel. „Endless Winter“, den Film, der die spannende Geschichte seines Lebens erzählt, hat auch er am Mittwoch bei der Weltpremiere zum ersten Mal gesehen. Und eigentlich kann er es gar nicht richtig glauben, dass er der Held dort oben auf der Leinwand im ausverkauften Barocksaal ist und ihm der Applaus gilt.

Auch die Tirolerin Babsi Zangerl, eine der weltbesten Kletterinnen, begeistert nicht nur im Film, sondern auch auf der Bühne. Man glaubt ihr, dass sie keinen Wert auf Schlagzeilen legt. Viel wichtiger ist für sie, dass sie mit ihrem Seil- und Lebenspartner Jacobo Larcher in der Welt der steilen Wände unterwegs sein kann – mit jemandem, auf den sie sich in jeder Situation zu hundert Prozent verlassen kann. Denn der Wert einer solchen Partnerschaft und die Freiheit, einfach aufbrechen zu können, sei durch nichts zu ersetzen. Am allerwenigsten durch lukrative Sponsorenverträge.

Eiskalt erwischt das Publikum dann Olaf Obsommers neuestes Wildwasser-Abenteuer. Im Winter sind sie in Island unterwegs, umgeben von Eiszapfen stürzen sie sich mit ihren Kajaks die tosenden Wasserfälle hinunter, landen hart auf Eisschollen und können in blaugefrorenen Fingern kaum mehr die Paddel halten. Doch wie kleine Kinder freuen sie sich, für einen Moment Teil dieser faszinierenden Landschaft sein zu dürfen. Wie heiß ihre Leidenschaft für Wildwasser ist, merkt man nicht nur im Film, sondern auch im Gespräch mit Festival-Direktor Michael Pause.

Ob einer der drei Beiträge zur Eröffnung im Barocksaal wohl einen Preis erhalten wird? Darüber zerbricht sich derzeit die international besetzte Jury den Kopf. Gesichtet haben sie bereits alle Filme, doch die Entscheidung fällt schwer, will genau abgewogen werden. “Viele Filme, wenig Preise“, ist im Moment der Tenor. Das Niveau sei sehr hoch, was aber auch bedeute, dass eigentlich kaum ein Film ganz besonders herausragt, ist aus dem Juryraum zu hören. Da gilt es, genau hinzuschauen, die Feinheiten aufzuspüren. Und dann werden manche Produktionen immer besser, immer wertvoller.

Besonders positiv ist der Jury aufgefallen, dass viele junge Filmer und Filmerinnen das „Schneller-höher-weiter-Zeitalter“ endgültig überwunden haben und mit ganz neuen Ideen an das Thema Berg herangehen. Die eigene Leistung der Protagonisten wird nicht mehr in den Vordergrund gestellt, sondern auf mehreren Ebenen hinterfragt. So entstehen spannende Psychogramme, ergeben sich überraschende Wendungen. Und in kaum einem Film wird der Berg noch als „Sportgerät“ wahrgenommen, sondern als hoch sensibler, schützenswerter Naturraum. „Jeder kann etwas tun, aber tut es endlich. Es betrifft die Zukunft von uns allen.“ Und das sagt eindringlich ein 85 Jahre alter Mann, dem es gelungen ist, ein Leben lang seinen Traum zu leben.

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 19. Okt. 2019 – PT04 – “Die Latinos vom Tegernsee”

PT04 Publikum                                                                                          10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019 

„Die Latinos vom Tegernsee“ 

Bergfilm begeistert die Menschen über alle Altersgrenzen hinweg. Der Funke springt über, Filme reißen mit, setzen etwas in Bewegung. Für Filmemacher und Filmemacherin ist es wohl der schönste Lohn, hier in Tegernsee hautnah mitzuerleben, wie ihre Bilder wirken.

Sie leiden. Nicht nur die knuffeligen Comic-Bienen, die zuerst noch munter über die Leinwand brummen. Gekreische, als sie sich eine nach der anderen ihres Mageninhalts entledigen, weil sie zu viele Pestizide gefressen haben. Tief betroffenes Schweigen, als die letzte überlebende Biene aus den Bergen zurückkehren will zu ihrem Bienenhaus… Kaum Applaus am Schluss, obwohl es der Comic-Clip von Marcel Barelli verdient hätte. Aber wer kann fröhlich in die Hände klatschen, wenn soeben die letzte Biene gestorben ist? Die Tegernseer Kinder können es zum Glück nicht. Sie können sich erst wieder richtig freuen, als Moderator Florian Schwarz Tierreporterin Anna höchst persönlich auf die Bühne holt, die gerade noch mit den Alpakas in den Anden unterwegs war. Unzählige Finger schießen in die Höhe, so viele Fragen haben die Kinder. Geredet wird erst, wenn man an der Reihe ist. Mit den Menschen sprechen, die eigentlich immer nur unantastbar auf der Bildfläche auftauchen, das ist neu – und großartig.

Und das nicht nur im Kinderkino mit insgesamt 720 begeisterten jungen Gästen. Ganz so lautstark gefiebert, gejubelt und gelitten wird zwar bei den Erwachsenen nicht, doch das Publikum in den Kinosälen ist voll dabei. Sehr zur Überraschung mancher Protagonisten. „Das ist unglaublich, wie die Leute hier mitgehen“, freut sich zum Beispiel Caroline Fink, eine Filmemacherin aus der Schweiz, beim Bayern-2-Abend. „Das war sicherlich das emotionalste Publikum, das ich bis jetzt bei meinem Film ‚Frauen am Berg‘ erlebt habe.“ Für Georg Bayerle, den Moderator im Ludwig-Thoma-Saal, ist das nichts besonderes, er kennt seine „Latinos vom Tegernsee“ ja schon seit es das Festival gibt. „Die sind hier so“, sagt er. 

Das Tegernseer Publikum freut sich, mitreden zu dürfen. Sie wollen nicht nur fantastische Bilder und ungewohnte Sichtweisen präsentiert bekommen, sondern auch hautnah Kontakt haben mit den „Menschen vom Film“. Zum Beispiel mit Puria Ravahi, einem Rosenheimer Filmemacher (DAV-Preis für den besten Alpinfilm 2017), der seinen neuen Film erstmals in Tegernsee präsentiert, und auch gleich noch die Hauptdarstellerin mitgebracht hat. Er findet es richtig, dass auch nach seinem Film erstmal betroffene Stille herrscht. „Genau so wollte ich das“, sagt er. „Wenn jeder gejubelt hätte, hätte ich etwas falsch gemacht.“ So ist die Botschaft angekommen. Im Kinderkino, ebenso wie beim B2-Abend. Denn „es sind Filme, die mit Leidenschaft zu tun haben. Wir stoßen auf Ungeahntes, auf bewegende Dinge“ formuliert es Stefan Maier, Chef von Bayern zwei. Oder wie hieß es bei den Bienen im Kinderkino? „Wenn ich etwas erzähl, kommt es von Herzen“ – und dann kommt es auch an. Nicht nur bei den „Latinos vom Tegernsee“.

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 19. Okt. 2019 – PT05 – Fakten und Zahlen

  1. Bergfilm-Festival Tegernsee:  Daten, Fakten und Termine

Termin:                     16. bis 20. Oktober 2019

Veranstalter und       Stadt Tegernsee, Bayerischer Rundfunk,

ideelle Träger:          Deutscher Alpenverein, Tegernseer Tal Tourismus GmbH, Bergfilmfreunde Tegernsee e.V.

Festival-Direktor:     Michael Pause

Exklusiv-Sponsor:     Bergzeit

 Hauptsponsoren:      Quartier Tegernsee, E-Werk Tegernsee, Hotel Der Westerhof, DAS WERK

 Förderungen:            Bayerische Staatsregierung, Bezirk Oberbayern, FFF Bayern

Zuschauer:                ca. 6000 Zuschauer

Eingereichte              192 Produktionen aus 30 Ländern, 92 Filme im Programm,
Filme 2019:               79 Filme im Wettbewerb                            

Filmvorführungen:    Mittwoch ab 20 Uhr in fünf, Donnerstag, Freitag und Samstag in sechs Sälen (Barocksaal, Ludwig-Thoma-Saal,
                                       Medius, Quirinal, Schalthaus, Sporthalle)

                                       Donnerstag, Freitag: 9:30 Uhr Kinderkino im Ludwig-Thoma-Saal;
                                        Ab 12 Uhr und ab 16 Uhr Non-Stopp-Programm im Schalthaus,
                                        17 und 20 Uhr moderierte Filmvorführungen in allen Sälen
                                        Samstag:11 und 14 Uhr Non-Stopp-Programm im Schalthaus,
                                            15, 16, 17 und 20 Uhr moderierte Filmvorführungen in allen Sälen,
                                            19 Uhr Schlussfeier und Preisverleihung im Barocksaal

                                         Sonntag: ab 9:30 Uhr, Matinée mit den Siegerfilmen im Ludwig-Thoma-Saal und dem Alten Schalthaus

Preise:                       Großer Preis der Stadt Tegernsee (3.000 €),
                                     Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Film der Kategorie „Erlebnisraum Berg“ (1.000 €),
                                      Bergzeit-Preis für den besten Film der Kategorie „Naturraum Berg“ (1.000 €),
                                      Preis für den besten Film der Kategorie „Lebensraum Berg“, (zur Verfügung gestellt von der
                                       Tegernseer Erdgas-Versorgungs-gesellschaft mbH. & Co. KG (1.000 €)
                                     Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis (zur Verfügung gestellt von Familie Guggenbichler
                                       und vom AmbulantenBeinCentrum München) (1.000 €),                                         
                                     Sonderpreis für die beste Kamera (1.000 €), (zur Verfügung gestellt vom Rotary-Club Tegernsee)       
                                      Sonderpreis für den besonderen Film (1.000 €),  (zur Verfügung gestellt vom Rotary-Club Tegernsee),
                                      Bayern 2-Publikumspreis  (1.000 €),
                                     Kleiner Preis des Bergfilm-Festivals für den besten Kinder- und Jugendfilm zum Thema Berg 
                                           (500 €, zur Verfügung gestellt von monte mare)

Jury 2019:                 Linda Cottino (IT), Lisa Röösli (CH), Dagmar Steigenberger (D), Lisa Stolze (A), Dr. Alexander Donev (BUL)
Gipfeltreff:                Festival-Forum im Rathaus. Treffpunkt, Kartenvorverkauf, Info- und Verkaufsstände, Getränke und Imbiss,
                                         Boulderscheibe; Wein- und Käseverköstigung,
                                          Mittwoch – Samstag, 14 – 20 Uhr,

Presseraum:                 von Donnerstag, 17.10.  – Samstag, 19.10. besteht für Pressevertreter die Möglichkeit, im Rathaus Tegernsee Filme auch außerhalb der Veranstaltungen zu begutachten. Wenden Sie sich bitte an das Festival-Büro

Festival-Büro:           Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
Rathausplatz 1
83684 Tegernsee
Tel. +49(0)8022 / 1801-37 oder -53
bergfilm@tegernsee.de
www.bergfilm-tegernsee.de

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss 19. Okt. 2019 – PT06 Begründung der Jury

PT06 – Begründungen der Jury, 17. Oktober 2019                             2019-10-19

Großer Preis der Stadt Tegernsee 

„This Mountain Life“ – „die Magie der Berge“
Grant Baldwin und Jenny Rustemeyer, Kanada
Vater-Sohn-Geschichten auf dem Hintergrund der Berge sind nicht so selten.  Ganz neu war für uns aber, dass dieser Film das große Bergabenteuer einer Mutter und ihrer Tochter erzählt. Wir begegnen zwei starken, liebenswerten Frauen, die zusammen auf Skiern 2300 km von Vancouver nach Alaska bestreiten. Der Filmemacher hält diese große Reise nicht nur mit eindrücklichen, sorgfältig komponierten Bildern fest, sondern es gelingt ihm auch, den Fokus zu erweitern und der Frage nachzugehen, was Menschen in der Bergwelt suchen und teilweise sogar finden.

Kategorie Naturraum Berg
„Iceberg Nations“
Fernando Martín Borlán, Spanien
Der Film entlarvt auf poetische und artistische Weise die Idee von Landbesitz und Nationalstaat. Er hinterfragt vor allem die Macht dieser Konzepte vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung. Witzig und kreativ wird der verschwindende Eisberg zur Metapher für menschliche Konstrukte, die zur Bewältigung der Klimaproblematik nicht taugen. Und das alles in vier Minuten.

Erlebnisraum Berg
„The Pathan Project“
Guillaume Broust, Belgien
Warum fahren wir nach Pakistan an gefährliche und unerforschte Berge, wenn wir uns auch zuhause austoben könnten? Eine Antwort, die dieser ungewöhnliche Expeditionsfilm auf diese Frage gibt: wir wollen Spaß haben. Es gelingt dem Film, trotz Unfällen und Rückschlägen herausragende Leistungen am Fels zu dokumentieren und dabei nie den augenzwinkernden, selbstironischen Blick zu verlieren. Ebenso überzeugend fanden wir die witzige Erzählweise mit fiktionalen Rückblenden und Parodien auf berühmte Filme.

Lebensraum Berge
„Spirit“
Jane Dyson, Ross Harrison, Australien
Irgendwo in einem Dorf im indischen Gharwal Himalya. Die Geister haben sich immer höher in die Berge zurückgezogen, sagt eine der einheimischen Frauen, denen die Filmemacher sehr nahe kommen.  Der Film zeigt eine zerbrechliche Welt, bedroht von den zentrifugalen Kräften der Moderne. Aber er zeigt auch die Rituale rund um die Anrufung der Geister, die die Menschen wieder zusammen bringen.
Zum Glück wird der Zuschauer nicht selbst direkt von den Geistern erfasst, aber er kann sich zumindest nicht dem Sog der einzigartigen Bilder und der gelungenen Montage entziehen.

Nachwuchspreis
„Höhenmeter“
Dominik und Julian Weigand, Deutschland
Die zwei Protagonisten dieser Geschichte sind außergewöhnlich für das Genre Bergfilm, das sich gerne mit körperlichen Höchstleistungen, Grenzerfahrungen und Eroberungen des Sinnlosen beschäftigt. Die sympathischen Rosenheimer Studenten haben etwas entdeckt, das sie den heimischen Bergen zurückgeben können und machen sich mit Freude und Selbstverständlichkeit an die Umsetzung ihrer Pläne. Es ist eine leise, besondere Geschichte, die ohne klassische Berghelden auskommt und in schönen Bildern erzählt, dass man doch etwas verändern kann.

 Bemerkenswerte Kameraleistung
„Bayandalai – Lord of the Taiga“
Aner Etxebarria Moral, Pablo Vidal Santos, Spanien
Ein alter Rentierhirte erzählt von seinem Leben, eingebettet in die raue Natur der Taiga und ins schicksalhafte Wirken der Götter. Die Kamera ergänzt seine Erzählung mal mit ganz nahen Detailaufnahmen, mal mit der Totalen von weit oben (aus der Sicht der Götter quasi). In einfachen Gegenständen – im spiegelnden Inhalt einer Teetasse, in den knorpeligen Fingern zwischen den Fellhaaren – findet sie poetische Bilder für den großen Kreislauf des Werdens und Vergehens.

Besonderer Film
„Riafn“, Hannes Lang, Deutschland
Der Film ist ein außergewöhnliches Portrait einzelner Menschen, die auf entlegenen Almen leben. Es ist eine überraschende Erfahrung, in die Welt der althergebrachten Kommunikation von Mensch, Natur und Tier einzutauchen. Dank akustischem Reichtum und ausdrucksstarken Bildern entsteht eine filmische Meditation vor alpiner Kulisse.

Lobende Erwähnungen
„Marcher pour Genna“ – „auf dem Pilgerweg zum Weihnachtsfest“
Frédéric Furnelle, Olivier Bourguet, Belgien
Die Filmemacher wandern mehrere Wochen auf einem Pilgerweg in Äthiopien und treffen dabei auf Gläubige auf dem Weg zu dem grössten Weihnachtsfest des Landes. Dem Film gelingt es, die Herausforderungen der langen Reise zu dokumentieren, die herzlichen, respektvollen Begegnungen authentisch festzuhalten, und dem Zuschauer ein Land und eine Kultur nahe zu bringen, von der wir hierzulande noch wenig wissen. (Aber dank des Friedenspreises an seinen Präsidenten in Zukunft wohl mehr erfahren werden…)

„Ani, le monache di Yaqen gar“ (Die Nonnen von Yaqen gar)
Eloïse Barbieri, Italien
Die Filmemacherin lebt mehrere Wochen unter einfachsten Bedingungen in einer tibetischen Klosterstadt mit buddhistischen Nonnen. Die besondere Leistung dieses Filmes ist es, dass es der Filmemacherin überhaupt gelingt, an diesen Ort zu gelangen, wo freie Religionsausübung kein Recht ist, sondern höchstens von den chinesischen Behörden gewährt wird. Mit ihrer beobachtenden Kamera und der Reflexion über die eigene Situation entsteht die Momentaufnahme eines Ortes, der stark unter Druck ist, wenn er inzwischen nicht schon ganz verschwunden ist.

2019 – Bergfilm-Festival – Pressemappe Abschluss – 19. Oktober 2019 – PT07 – Liste der Preisträger

  1. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee – Die Preisträger 2019

Großer Preis der Stadt Tegernsee (€ 3.000,-)
„This Mountain Life“ (Die Magie der Berge) von Grant Baldwin (Kanada)

Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Alpinfilm
der Kategorie „Erlebnisraum Berg“
(€ 1.000,-)
„The Pathan Project“ von Guillaume Broust (Begien)

Bergzeit-Preis für den besten Film in der Kategorie „Naturraum Berg“ (€ 1.000,-)
„Iceberg Nations“ von Fernando Martín Borlán (Spanien)

Preis für den besten Film in der Kategorie „Lebensraum Berg“ Preis der Tegernseer Erdgas-Versorgungsges. (€ 1.000,-)
„Spirit“ von Jane Dyson, Ross Harrison (Australien)

Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis (€ 1.000,-)
„Höhenmeter“ von Julian und Dominik Weigand (Deutschland)

Preis für die bemerkenswerteste Kameraleistung (gesponsert durch Rotary Club Tegernsee)
„Bayandalai – Lord of the Taiga“ von Aner Etxebarria Moral, Pablo Vidal Santos (Spanien)

Preis für den besonderen Film(gesponsert durch Rotary Club Tegernsee)
„Riafn“ von Hannes Lang (Deutschland)

Lobende Erwähnung der Jury (undotiert)
„Ani, le monache di Yaqen gar (Die Nonnen von Yaqen gar)“ von Eloïse Barbieri (Italien)
„Marcher pour Genna“ von Frédéric Furnelle, Olivier Burget (Belgien)

Bayern 2 – Publikumspreis (€ 1.000,-)
„The Ascent of Everest“ von Antonello Padovano (Großbritannien)

Kleiner Preis des Festivals, Publikumspreis  für den besten Kinder- und Jugendfilm (€ 500)(gesponsert von monte mare Betriebsges.m.b.H.)
„Auf höchstem Niveau – Lebensretter am Berg“ von Birgit Wuthe (Deutschland)

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee 16.-20. Okt. 2019 – PT Publikum – 18-10-2019

PT Publikum                                                                                              10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019 

„Die Latinos vom Tegernsee“ 

Bergfilm begeistert die Menschen über alle Altersgrenzen hinweg. Der Funke springt über, Filme reißen mit, setzen etwas in Bewegung. Für Filmemacher und Filmemacherin ist es wohl der schönste Lohn, hier in Tegernsee hautnah mitzuerleben, wie ihre Bilder wirken.

Sie leiden. Nicht nur die knuffeligen Comic-Bienen, die zuerst noch munter über die Leinwand brummen. Gekreische, als sie sich eine nach der anderen ihres Mageninhalts entledigen, weil sie zu viele Pestizide gefressen haben. Tief betroffenes Schweigen, als die letzte überlebende Biene aus den Bergen zurückkehren will zu ihrem Bienenhaus… Kaum Applaus am Schluss, obwohl es der Comic-Clip von Marcel Barelli verdient hätte. Aber wer kann fröhlich in die Hände klatschen, wenn soeben die letzte Biene gestorben ist? Die Tegernseer Kinder können es zum Glück nicht. Sie können sich erst wieder richtig freuen, als Moderator Florian Schwarz Tierreporterin Anna höchst persönlich auf die Bühne holt, die gerade noch mit den Alpakas in den Anden unterwegs war. Unzählige Finger schießen in die Höhe, so viele Fragen haben die Kinder. Geredet wird erst, wenn man an der Reihe ist. Mit den Menschen sprechen, die eigentlich immer nur unantastbar auf der Bildfläche auftauchen, das ist neu – und großartig.

Und das nicht nur im Kinderkino mit insgesamt 720 begeisterten jungen Gästen. Ganz so lautstark gefiebert, gejubelt und gelitten wird zwar bei den Erwachsenen nicht, doch das Publikum in den Kinosälen ist voll dabei. Sehr zur Überraschung mancher Protagonisten. „Das ist unglaublich, wie die Leute hier mitgehen“, freut sich zum Beispiel Caroline Fink, eine Filmemacherin aus der Schweiz, beim Bayern-2-Abend. „Das war sicherlich das emotionalste Publikum, das ich bis jetzt bei meinem Film ‚Frauen am Berg‘ erlebt habe.“ Für Georg Bayerle, den Moderator im Ludwig-Thoma-Saal, ist das nichts besonderes, er kennt seine „Latinos vom Tegernsee“ ja schon seit es das Festival gibt. „Die sind hier so“, sagt er. 

Das Tegernseer Publikum freut sich, mitreden zu dürfen. Sie wollen nicht nur fantastische Bilder und ungewohnte Sichtweisen präsentiert bekommen, sondern auch hautnah Kontakt haben mit den „Menschen vom Film“. Zum Beispiel mit Puria Ravahi, einem Rosenheimer Filmemacher (DAV-Preis für den besten Alpinfilm 2017), der seinen neuen Film erstmals in Tegernsee präsentiert, und auch gleich noch die Hauptdarstellerin mitgebracht hat. Er findet es richtig, dass auch nach seinem Film erstmal betroffene Stille herrscht. „Genau so wollte ich das“, sagt er. „Wenn jeder gejubelt hätte, hätte ich etwas falsch gemacht.“ So ist die Botschaft angekommen. Im Kinderkino, ebenso wie beim B2-Abend. Denn „es sind Filme, die mit Leidenschaft zu tun haben. Wir stoßen auf Ungeahntes, auf bewegende Dinge“ formuliert es Stefan Maier, Chef von Bayern zwei. Oder wie hieß es bei den Bienen im Kinderkino? „Wenn ich etwas erzähl, kommt es von Herzen“ – und dann kommt es auch an. Nicht nur bei den „Latinos vom Tegernsee“.

2019 – Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee – “Die Kunst der Freiheit” am Bergfilm-Festival – 19. Okt. 2019

“Die Kunst der Freiheit”
am Bergfilm-Festival Tegernsee!

Endlich ist sie da. Mitte Oktober erscheint die lang antizipierte Biografie über den polnischen Ausnahmebergsteiger Voytek Kurtyka, “Die Kunst der Freiheit”. Und was für eine zusätzliche Freude: Der Übersetzer Robert Steiner wird das Buch persönlich im Rahmen des Bergfilm-Festivals Tegernsee 2019 vorstellen. 
Der Booklaunch steigt am Samstag, 19. Oktober, zwischen den beiden Filmen «Ostatnia Gora» (Der letzte Berg / ein Film von Darek Zaluski über die Winterexpedition zum K2 <Krzysztof Wielicki, Adam Bielecki und Denis Urubko>) und «Dreamland» (ein ausgezeichnetes Porträt über Maciej Berbeka, erzählt und produziert von seinem Sohn Stanislaw) – ein besseres Rahmenprogramm hätten wir uns für die Präsentation der Vita des energischen Alpinisten nicht vorstellen können. Die Besucher des Bergfilm-Festivals erwartet also ein ganz besonderes «Polen-Paket» mit extra Bonus.

Wie kein zweiter prägte Kurtyka das polnische Goldene Zeitalter der Himalaya-Besteigungen. Wiederholt lehnte er die Annahme des Piolet d’Or, der bedeutendsten Auszeichnung für aussergewöhnliche Leistungen im extremen Bergsport, ab. Erst 2016 akzeptierte er diese Ehrung.
In Voytek Kurtykas Biografie sind Elemente aus Sport, Kunst und Mystizismus in einzigartiger Weise ineinander verwoben. Bernadette McDonald ist es gelungen, sich diesem rätselhaften und exzentrischen alpinen Genie anzunähern, und damit hat sie ein neues bewegendes Meisterwerk der Alpinliteratur geschaffen. Um dessen Botschaft zu verstehen, braucht es weder Steigeisen noch Seile und Haken, wohl aber die Bereitschaft, einem aussergewöhnlichen Menschen unsere Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.

Buchvorstellung  mit Robert Steiner – Samstag, 19.10., 16.30 Uhr – im Schalthaus Tegernsee

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee 16.-20. Oktober 2019 – PT Eröffnung – 2019-10-17

PT Eröffnung                                                                                                         10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019

„Tut es endlich – es betrifft uns alle“ 

Bergfilme vom Feinsten, über alle Sparten hinweg: Das war der Eröffnungsabend des 17. Bergfilm-Festivals in Tegernsee. Festival-Direktor Michael Pause und sein Team begeisterten das Publikum mit der richtigen Mischung und mit starken Botschaften.   

Der Applaus ist frenetisch, als Toni Sponar mit seinen 85 Jahren auf die Bühne klettert. Und es geht schon unter die Haut, als er gleich zu Beginn einen eindringlichen Appell an alle im Saal richtet. „Macht euch bewusst, was da gerade mit der Erde geschieht – und handelt entsprechend.“ Er selbst hat es geschafft, in 50 Jahren keinen einzigen Winter zu verpassen. Weder auf der Süd- noch auf der Nordhalbkugel. „Endless Winter“, den Film, der die spannende Geschichte seines Lebens erzählt, hat auch er am Mittwoch bei der Weltpremiere zum ersten Mal gesehen. Und eigentlich kann er es gar nicht richtig glauben, dass er der Held dort oben auf der Leinwand im ausverkauften Barocksaal ist und ihm der Applaus gilt.

Auch die Tirolerin Babsi Zangerl, eine der weltbesten Kletterinnen, begeistert nicht nur im Film, sondern auch auf der Bühne. Man glaubt ihr, dass sie keinen Wert auf Schlagzeilen legt. Viel wichtiger ist für sie, dass sie mit ihrem Seil- und Lebenspartner Jacobo Larcher in der Welt der steilen Wände unterwegs sein kann – mit jemandem, auf den sie sich in jeder Situation zu hundert Prozent verlassen kann. Denn der Wert einer solchen Partnerschaft und die Freiheit, einfach aufbrechen zu können, sei durch nichts zu ersetzen. Am allerwenigsten durch lukrative Sponsorenverträge.

Eiskalt erwischt das Publikum dann Olaf Obsommers neuestes Wildwasser-Abenteuer. Im Winter sind sie in Island unterwegs, umgeben von Eiszapfen stürzen sie sich mit ihren Kajaks die tosenden Wasserfälle hinunter, landen hart auf Eisschollen und können in blaugefrorenen Fingern kaum mehr die Paddel halten. Doch wie kleine Kinder freuen sie sich, für einen Moment Teil dieser faszinierenden Landschaft sein zu dürfen. Wie heiß ihre Leidenschaft für Wildwasser ist, merkt man nicht nur im Film, sondern auch im Gespräch mit Festival-Direktor Michael Pause.

Ob einer der drei Beiträge zur Eröffnung im Barocksaal wohl einen Preis erhalten wird? Darüber zerbricht sich derzeit die international besetzte Jury den Kopf. Gesichtet haben sie bereits alle Filme, doch die Entscheidung fällt schwer, will genau abgewogen werden. “Viele Filme, wenig Preise“, ist im Moment der Tenor. Das Niveau sei sehr hoch, was aber auch bedeute, dass eigentlich kaum ein Film ganz besonders herausragt, ist aus dem Juryraum zu hören. Da gilt es, genau hinzuschauen, die Feinheiten aufzuspüren. Und dann werden manche Produktionen immer besser, immer wertvoller.

Besonders positiv ist der Jury aufgefallen, dass viele junge Filmer und Filmerinnen das „Schneller-höher-weiter-Zeitalter“ endgültig überwunden haben und mit ganz neuen Ideen an das Thema Berg herangehen. Die eigene Leistung der Protagonisten wird nicht mehr in den Vordergrund gestellt, sondern auf mehreren Ebenen hinterfragt. So entstehen spannende Psychogramme, ergeben sich überraschende Wendungen. Und in kaum einem Film wird der Berg noch als „Sportgerät“ wahrgenommen, sondern als hoch sensibler, schützenswerter Naturraum. „Jeder kann etwas tun, aber tut es endlich. Es betrifft die Zukunft von uns allen.“ Und das sagt eindringlich ein 85 Jahre alter Mann, dem es gelungen ist, ein Leben lang seinen Traum zu leben.

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16.-20.10.2019 – Pressemappe Festival 10. Okt. 2019 – Inhalt

17. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
16. – 20.10.2019

Presseunterlagen 10. Oktober 2019

Inhalt

PT01         Starkes Programm, prominente Gäste und viele Highlights
PT02         Vier Weltpremieren in Tegernsee
PT03         Im Zeichen der Erinnerung
                   150 Jahre DAV
                   100. Geburtstag Edmund Hillarys
                   Im Gedenken an David Lama und Hansjörg Auer
PT04         Im Fokus: Polens großartige Alpinisten       
PT05         Internationaler Erfahrungsaustausch am Tegernsee                
PT06         Gerald Salmina: „Das Drehbuch schreibt der Berg“                         
PT07         Fakten, Zahlen und Termine        

Kontaktadresse:
Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
Tel. 0049 (0)8022 / 1801-37
E-Mail: bergfilm@tegernsee.de 
www.bergfilm-tegernsee.de

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16.-20.10.2019 – Pressemappe Festival 10. Okt. 2019 – PT 01 Starkes Programm, prominente Gäste und viele Higlights

PT 01_Pressetext_Allgemein                                                          10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019

 Starkes Programm, prominente Gäste und viele Highlights 

Vier Weltpremieren, ein Oscar-Gewinner, interessante Gäste aus aller Welt und wie immer ein packendes Filmprogramm mit vielen neuen Sichtweisen und Perspektiven: Das 17. Internationale Bergfilm-Festival in Tegernsee kann beginnen!  

Gleich am Eröffnungsabend am Mittwoch gibt es nicht nur eine der insgesamt vier Weltpremieren, sondern auch interessante Gäste, wie Babsi Zangerl, eine der derzeit weltbesten Kletterinnen. Wer sich am Donnerstag im Rahmen des „Bayern-2- Abends“ auf Entdeckungsreise begibt, darf sich ebenfalls über eine Erstaufführung freuen: Puria Ravahi (DAV-Preis für den besten Alpinfilm 2017) wird seinen neuen Kurzfilm erstmal dem Publikum präsentieren. Parallel dazu blickt Festival-Direktor Michael Pause mit Gästen im Barocksaal in der Retrospektive auf das Leben Edmund Hillarys zurück, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Am Samstag kommt Reinhold Messner (Großer Preis der Stadt Tegernsee 2017) mit seinem neuesten Film zum Festival: In „Mythos Cerro Torre“ befasst er sich mit der seit Jahrzehnten angezweifelten Erstersteigung des „Wahrzeichens“ von Patagonien. Schon am Freitag wird die von Gerald Salmina verfilmte Lebensgeschichte Hans Kammerlanders „Manaslu – Berg der Seelen“ zu sehen sein. Auch Salmina ist in Tegernsee bereits bestens bekannt, denn 2010 erhielt er den Großen Preis.

Ebenfalls am Freitag findet außerdem – wie immer in zwei Sälen – der traditionelle DAV-Abend statt: Im Mittelpunkt stehen sowohl das 150-Jahre-Jubiläum des DAV als auch das Thema Klettern bei Olympia, das hier durchaus kritisch belichtet wird. Bewegend wird sicherlich am selben Abend das Gedenken an die im April ums Leben gekommenen Tiroler Bergsteiger David Lama und Hansjörg Auer, die bei ihren Besuchen in Tegernsee viele Sympathien gewannen.

Schwerpunkte in den Filmsälen
Wie schon gewohnt, werden die Fans extremer Leistungen im Medius die richtigen Filme finden, während Natur- und Kultur-Liebhaber in Quirinal und Ludwig-Thoma-Saal genauer ins Programm schauen sollten. Sonderveranstaltungen wie Eröffnung, Retrospektive und die festliche Preisverleihung finden im Barocksaal statt. Im Schalthaus sind oft ungewöhnliche, auch experimentelle Filme aus aller Welt zu sehen, die nicht selten ganz neue Perspektiven eröffnen. Zum Beispiel am Samstag, wenn ab 15.10 Uhr zwei Filme über polnische 8000er-Expeditionen zu sehen sind und dazwischen ein neues Buch über Vojtech Kurtyka vorgestellt wird. „Volles Haus“ wird in der Sporthalle erwartet, vor allem natürlich am Samstag, wenn um 20 Uhr der sensationelle, Oscar-prämierte Kletterfilm „Free Solo“ zu sehen ist.

Wer sich auf garantiert ausgezeichnete Filme konzentrieren möchte, darf die Matinee am Sonntag nicht verpassen: Alle Filme, die bei der feierlichen Preisverleihung am Samstagabend ausgezeichnet werden, sind dann in voller Länge noch einmal zu sehen.

Wichtiges Treffen in Tegernsee – nicht nur im „Gipfeltreff“
Eine besondere Freude ist es für den Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn als Veranstalter und für Festival-Direktor Michael Pause, dass während des Festivals die „International Alliance for Mountainfilm“ eines ihrer beiden jährlichen Treffen abhält. Bestimmt lassen sich die Vertreter und Vertreterinnen der 26 weltweit bedeutendsten Bergfilm-Festivals von der einzigartigen Atmosphäre am Tegernsee genauso begeistern wie alle anderen Gäste des Festivals, die oft schon seit vielen Jahren regelmäßig im Herbst an den Tegernsee pilgern.

Schöner Treffpunkt für Publikum, Filmer, Bergsteiger, Protagonisten und Fans ist der „Gipfeltreff“, das Forum des Bergfilm-Festivals im Rathaus mit viel Rahmenprogramm, Ticketverkauf, Film-Lounge, gutem Wein und kleinen Köstlichkeiten. Mit dabei sind hier auch die Unterstützer des Bergfilm-Festivals: allen voran der Gmunder Mulitchannel-Ausrüster „Bergzeit“, der Hauptsponsor des Festivals mit einem interessanten Info-Stand.

600 Kinder fiebern mit und wählen ihren Lieblingsfilm
Etwas abseits des großen Berg-Kinos gibt es in Tegernsee aber noch eine ganz andere Erfolgsgeschichte, die Bürgermeister Johannes Hagn und Festival-Direktor Pause besonders freut, „weil es die Zukunft ist“: Über 600 Schüler und Schülerinnen besuchen inzwischen jährlich das Bergfilm-Festival-Kinder-Kino. Hochstimmung ist angesagt, wenn das junge Publikum mit ganzem Herzen mit den Filmhelden mitfiebert. „Wenn wir nur einige dieser Kinder auf diese Weise für den Bergfilm und für die Berge begeistern können, dann hat sich der ganze Aufwand schon gelohnt“, meint Michael Pause. Die Kinder werden hier auch ernst genommen, denn seit zwei Jahren dürfen sie – wie übrigens auch „die Großen“ – ihren Lieblingsfilm wählen. Und so wird neben dem begehrten Publikumspreis am Samstag bei der Preisverleihung auch wieder der „Kleine Preis der Stadt Tegernsee“ vergeben.

 

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16.-20.10.2019 – Pressemappe Festival 10.Okt. 2019 – PT 02 Vier Weltpremieren in Tegernsee

PT 02_Pressetext_Premieren                                                          10/2019

Vier Weltpremieren in Tegernsee

Gleich vier Weltpremieren mit interessanten Gästen stehen in Tegernsee im Oktober auf dem Programm: Die Hauptrollen dabei spielen natürlich der Berg, ein charmanter Skilehrer, der keinen Sommer kennt, ein bayerischer Student auf dem Nil und Reinhold Messner auf Spurensuche.

Winter ohne Ende
Es war einer dieser wunderbaren Zufälle, die Toni Sponar zum Skilehrer werden ließen. 1958 wanderte der Österreicher nach Nordamerika aus und seitdem hat er sich seinen Traum vom ewigen Winter erfüllt. Seit mehr als 50 Jahren erlebt er nun schon jedes Jahr zwei Skisaisonen: eine in Colorado, und wenn sich dort der Sommer ankündigt, packt er seine Skier und fährt in den Winter nach Chile. In einem Hochtal in den Anden hat er sein eigenes Skigebiet Arpa, speziell für Freerider. „Endless Winter“ ist das berührende Porträt eines in jeder Hinsicht glücklichen Menschen!
Weltpremiere am 16.10. 20 Uhr, Barocksaal; Wdh. 18.10, 17.30 Uhr, Schalthaus

Was der Berg zu sagen hat: Weltpremiere beim Bayern-2-Abend
Der Filmemacher Puria Ravahi hat das Tegernseer Publikum bereits 2017 mit seiner Dokumentation „Last Exit“ tief beeindruckt. Von der Jury wurde er dafür mit dem Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Alpinfilm ausgezeichnet. Im Rahmen des Bayern-2-Abends – übrigens auch ein Novum im Programm des Bergfilm-Festivals 2019 – stellt der Rosenheimer nun seine neueste Produktion erstmals vor: „Wenn der Berg spricht“ ist wieder ein ungewöhnliches Kurzfilm-Experiment, das auf einer Alm im Spitzinggebiet nicht weit vom Tegernsee spielt. Sennerin Martina ist dort umgeben von Bergen, die nicht nur ein Bewusstsein, sondern auch eine Stimme haben. In poetische Worte gefasst, haben sie der Menschheit einiges zu sagen… Durch das Programm führt Dr. Georg Bayerle, außerdem zu sehen sind drei weitere außergewöhnliche Filme über einen Schweizer, der sich der Shaolinkunst verschrieben hat, über Bergführerinnen in der Schweiz und über Eisberge, die Kontinente sein könnten.
Bayern-2-Abend mit Weltpremiere am 17.10., 20 Uhr, Ludwig-Thoma-Saal; Wdh. 19.10, 20 Uhr, Schalthaus

Mit Reinhold Messner am Cerro Torre
Erstmals besucht Reinhold Messner das Tegernseer Festival und bringt seinen neuesten Film mit: In seiner neuen Dokumentation „Mythos Cerro Torre“ beschäftigt er sich mit der umstrittenen Erstersteigung dieses patagonischen Traumbergs durch Cesare Maestri. 60 Jahre danach fügt Reinhold Messner jene Puzzleteile zusammen, die Cerro-Torre-Experten entdeckt hatten und die Maestris Behauptungen widerlegen. 2017 wurde Reinhold Messner für „Still Alive – Drama am Mount Kenia“ mit dem Großen Preis der Stadt Tegernsee ausgezeichnet.
Weltpremiere von „Mythos Cerro Torre – Reinhold Messner auf Spurensuche“ ist am 19.10., 17 Uhr, im Ludwig-Thoma-Saal

Tod auf dem Nil
1980 startet der bayerische Student Franz Heigermoser, um als erster Mensch den Nil von der Quelle bis zur Mündung mit einem Kajak zu befahren. 5700 Kilometer liegen hinter ihm, als er nach neun Monaten Luxor erreicht. Doch dann verschwindet er. Filmemacher Bernhard Aicher suchte nach Spuren des verschollenen Abenteurers und zeigt nun erstmals seine filmische Recherche „Tod auf dem Nil“ beim Bergfilm-Festival in Tegernsee.
Weltpremiere ist am 16.10., 20 Uhr im Quirinal.

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16.-20.10.2019 – Pressemappe Festival 10. Okt. 2019 -PT 03 Im Zeichen der Erinnerung

PT 03_Pressetext_ Erinnerung                                                                 10/2019

Im Zeichen der Erinnerung 

Ein großes Jubiläum, ein runder Geburtstag und eine Tragödie sind Anlass dazu, zurückzublicken: auf eine großartige Institution und auf drei Menschen, die den Bergsport in unterschiedlicher Weise geprägt haben. 

Der Everest war nur ein Anfang: Sir Edmund Hillary
Zwei Männer erreichten Ende Mai 1953 als erste Menschen den höchsten Punkt der Erde: Edmund Hillary und Tenzing Norgay. Anlässlich des 100. Geburtstags von Edmund Hillary am 20. Juli 2019 steht die Retrospektive des Bergfilm-Festivals (Donnerstag, 17.10.) in diesem Jahr ganz im Zeichen des 2008 verstorbenen Neuseeländers. In die Geschichtsbücher ist Hillary sicherlich durch diese bergsteigerische Glanztat eingegangen, den Weg in die Herzen der Menschen hat er jedoch durch sein großes soziales und humanitäres Engagement geebnet – sein Einsatz in Nepal war unermüdlich. Mit den Dokumentationen „The Ascent of Everest“ und „Beyond Everest – Der Everest war nur ein Anfang“ beleuchtet Festival-Direktor Michael Pause an diesem Abend beide Facetten. Außerdem sind Bilder von aktuellen Projekten der in Bad Wiessee ansässigen deutschen Edmund-Hillary-Stiftung zu sehen, und selbstverständlich werden kompetente Gäste erwartet, die sich auch zum aktuellen Geschehen am Mount Everest äußern. Übrigens: Der Eintritt der „Preview“ des Bergfilms-Festivals auf der Münchner Praterinsel wird an diesem Abend als Spende der Hillary-Stiftung überreicht. Außerdem werden ein Hillary-Buch mit Original-Unterschrift und eine 5-Dollar-Note mit dem Abbild Hillarys verlost.
Termin: 17.10., 20 Uhr, Barocksaal

Jubiläum: 150 Jahre Deutscher Alpenverein
Im Mittelpunkt des traditionellen DAV-Abends am Freitag steht in diesem Jahr natürlich das 150-Jahre-Jubiläum des Deutschen Alpenvereins, einem der Träger des Bergfilm-Festivals seit der Premiere 2003. Die Dokumentation „Von Höhen und Tiefen – 150 Jahre DAV“ ist eine spannende Reise in die Geschichte des Alpenvereins – und damit in die des Bergsteigens. Entlang des Spannungsfeldes zwischen Alpinismus und Tourismus, zwischen Naturidyll und kommerziellem Spielplatz entwickelte sich der DAV vom Wegbereiter des Bergsports zum modernen Umwelt- und Sportverband. Durchaus kritisch wird im zweiten Filmbeitrag die neue Olympische Teil-Disziplin Speed Climbing beleuchtet. Zweifellos bedeutet die Teilnahme an Olympia eine gewaltige Möglichkeit für diesen Sport. Doch wird sich dies auch auf das alpine Klettern auswirken? Wie immer werden die Moderatoren Michael Pause (Barocksaal) und Michael Düchs (Sporthalle) mit ihren Gästen spannende Gespräche zu den Themen „Olympia“ und „Jubiläum“ führen.
Termin: 18.10., 20 Uhr, Barocksaal und Sporthalle (in umgekehrter Reihenfolge)

In Memoriam: David Lama und Hansjörg Auer
Es erschütterte nicht nur die Bergsportszene, als die beiden Tiroler Extrembergsteiger David Lama und Hansjörg Auer und ihr Seilpartner Jess Roskelley im April dieses Jahres in Kanada in einer Lawine tödlich verunglückten. Beide haben in den letzten Jahren bei ihren Auftritten in Tegernsee das Publikum beeindruckt. Die bewegenden Dokumentationen „David Lama im Porträt“ und „Hansjörg Auer – No turning back“ führen eindringlich vor Augen, was die beiden Tiroler zu so angesehenen Ausnahme-alpinisten machte. Peter Habeler, der David Lama schon früh unter seine Fittiche nahm, ist anlässlich seines 75. Geburtstags mit seinem „Ziehsohn“ noch einmal durch die Eiger-Nordwand geklettert: „Ich will die Welt von oben sehen“ lautet der Titel des Films, der zum Abschluss dieses Abends der Erinnerung gezeigt wird.   
Termin: 18.10., 20 Uhr, Medius

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16.-20.10.2019 – Pressemappe Festival 10. Okt. 2019 – PT 04 Im Fokus: Polens großartige Alpinisten

PT 04_Pressetext_Polen                                                                10/2019

Im Fokus: Polens großartige Alpinisten 

Im Winter auf die höchsten Berge der Welt zu steigen, ist in Polen fast so etwas wie ein Nationalsport. Auf zehn der bisher 13 im Winter bestiegenen Achttausender standen polnische Bergsteiger, die in ihrer Heimat wie Superstars gefeiert werden. In Tegernsee stehen sie am Samstag im Schalthaus im Mittelpunkt. 

In den 1980er Jahren waren es vor allem Jerzy Kukuczka und Wanda Rutkiewicz, die mit ihren alpinistischen Leistungen weltweit für Aufsehen sorgten. Adam Bielecki ist einer der verwegenen Polen, die diese Tradition fortführen. Geschichte schrieb Bielecki nicht nur aufgrund seiner Gipfelerfolge, sondern vor allem durch eine beispiellose Rettungsaktion: Bielecki befand sich 2018 gerade im Basislager des K2 und bereitete sich auf die erste Winterbegehung des anspruchsvollsten aller Achttausender vor, als er hörte, dass am Nanga Parbat eine Tragödie ihren Lauf nahm: Die französische Bergsteigerin Elisabeth Revol und der Pole Tomek Maciewicz waren dort in Bergnot geraten. „Es war klar, dass wir ihre einzige Chance sind“, schilderte Bielecki später. Sofort machte er sich gemeinsam mit dem Kasachen Denis Urubko auf den Weg, um seine Freunde am Nanga Parbat zu retten. Elisabeth Revol konnten sie lebend ins Basislager bringen, für Maciewicz kam jede Hilfe zu spät. Dariusz Zaluski, 2012 Juror in Tegernsee, begleitete die Expedition als Kameramann. Die packende Dokumentation dieser K2-Expedition ist auch ein faszinierendes Beispiel für gruppendynamische Prozesse solcher Unternehmungen. Zu sehen am Samstag, 15.10 Uhr, im Schalthaus.

Gleich im Anschluss steht im Rahmen einer Buchpräsentation einer der größten polnischen Bergsteiger im Fokus: Voytek Kurtyka. Geboren 1947, gilt er als der unbestrittene Meister der Hohen Tatra, des Hindukusch und der großen Wände in den Alpen und in Skandinavien. Wie kein zweiter prägte Kurtyka aber auch Polens  „Goldenes Zeitalter“ der Himalaya-Besteigungen. Bernadette McDonald – viele Jahre Direktorin des Bergfilm-Festivals von Banff – schrieb nun Voytek Kurtykas Biografie: In „Die Kunst der Freiheit – Voytek Kurtyka, Leben und Berge“ sind Elemente aus Sport, Kunst und Mystizismus in einzigartiger Weise miteinander verwoben. Bernadette McDonald ist es gelungen, sich diesem rätselhaften und exzentrischen alpinen Genie anzunähern und hat damit ein neues, bewegendes Meisterwerk der Alpinliteratur geschaffen. Bei der Buchpräsentation um 16.30 Uhr im Schalthaus schildert Robert Steiner, der das Buch ins Deutsche übersetzt hat, wie er diesen einzigartigen, so freiheitsliebenden Bergsteiger selbst kennengelernt hat.

Zum Abschluss des Polen-Schwerpunkts gewährt um 17 Uhr Stanislaw Berbeka, der Sohn von Maciej Berbeka, in seiner Dokumentation „Dreamland“ Einblicke in ein bewegtes Familienleben, das geprägt ist von den großen Bergsteigerträumen des Vaters. 2013 will sich Maciej Berbeka im Alter von 57 Jahren erneut einen großen Traum erfüllen und es als Erster im Winter auf den Broad Peak schaffen. Der erste Teil des Abenteuers gelingt, zu viert stehen sie auf dem Gipfel. Doch der älteste und der jüngste Teilnehmer der schicksalhaften Expedition werden nie wieder zurückkehren.

 

2919 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16.-20.10.2019 – Pressemappe Festival 10. Okt. 2019 – PT 05 Internat. Erfahrungsaustausch am Tegernsee

PT 05_Pressetext_IAMF                                                                 10/2019

Internationaler Erfahrungsaustausch am Tegernsee 

In der „International Alliance for Mountain Film“ (IAMF) haben sich namhafte Bergfilm-Festivals zusammengeschlossen, um gemeinsam das Genre Bergfilm zu unterstützen, zu fördern und zu erhalten. Der Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn und Festival-Direktor Michael Pause freuen sich, einige Repräsentanten der weltweit wichtigsten Bergfilm-Festivals am Tegernsee begrüßen zu dürfen.

Für das Bergfilm-Festival Tegernsee war die Aufnahme in die International Alliance for Mountain Film (IAMF) 2006 ein großer Schritt. Einerseits war es die Bestätigung, nun wirklich zu den etablierten Bergfilm-Festivals dazuzugehören, andererseits ergaben sich viele Kontakte und neue Möglichkeiten zu einem intensiven Erfahrungsaustausch und einer konstruktiven Zusammenarbeit.

Gegründet wurde die IAMF im Jahr 2000 von neun Festivalvertretern, inzwischen ist die Alliance auf 27 Mitglieder angewachsen: die 26 weltweit bedeutendsten Bergfilm-Festivals sowie das Museo della Montagna in Turin. Repräsentiert werden 20 Länder aus Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Neuseeland, die nun ihre Vertreter und Vertreterinnen zu einem ihrer zwei jährlichen Treffen an den Tegernsee schicken werden.

Sinn und Zweck der Alliance ist es einerseits, Bergfilm-Festivals in aller Welt, sowohl beim Publikum als auch bei den Filmemachern, populär zu machen. Andererseits sieht sich die IAMF als Informationsplattform für Festivalveranstalter, um zum Beispiel Erfahrungen und Wissen über Technologien, Werbemaßnahmen, Programmabläufe und Finanzierungsmöglichkeiten auszutauschen.

Da seit einigen Jahren immer mehr Anträge zu einer Mitgliedschaft bei der IAMF eingehen, wird zur Zeit intensiv über die Zulassungsbedingungen diskutiert. Die IAMF-Mitglieder wollen sich von rein kommerziellen Events abgrenzen, bei denen ein Bergfilm-Programm nur unterhaltendes Beiwerk eines „großen Jahrmarkts“ ist. Wie bei vielen internationalen Organisationen üblich, muss immer wieder ein Konsens zwischen großen und finanzkräftigen Festivals und kleineren Veranstaltungen gefunden werden.

Einigkeit herrscht darüber, dass bei allen Festivals der IAMF der Bergfilm im Mittelpunkt steht und ein seriöser Wettbewerb ausgeschrieben wird. Viele junge Filmemacher und Filmemacherinnen können ihre Produktionen zwar im Internet zeigen, aber eine Vorführung bei einem IAMF-Festival hat doch einen deutlich höheren Stellenwert.

Weitere Informationen dazu in der neuen Ausgabe des Magazins „Bergsteiger“
(Heft 10/2019), im Bericht „…und Action“ von Petra Rapp

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16.-20.10.2019 – Pressemappe Festival 10. Okt. 2019 – PT 06 Interview Gerald Salmina

PT 06_Interview_Salmina                                                                        10/2019

 „Das Drehbuch schreibt der Berg“
Der Kärntner Filmemacher Gerald Salmina erhielt 2010 für „Mount St. Elias“, einer spektakulären Dokumentation über die längste Skiabfahrt der Welt, den Großen Preis der Stadt Tegernsee. Quasi den Gegenpol zu Salminas „Extremfilmen“ bilden seine intensiven Landschaftsdokumentationen. 2019 ist Salmina mit seinem neuesten Film, „Manaslu – Berg der Seelen“, wieder im Programm des Bergfilm-Festivals. Im Mittelpunkt steht mit Hans Kammerlander einer der berühmtesten Bergsteiger überhaupt. In einem Gespräch schildert Gerald Salmina unter anderem, welche Rolle das Extreme in seinen Filmen spielt und wie er die Zukunft des Bergfilms sieht.

 Bergfilme prägen den Blick auf die Berge – aus welchem Blickwinkel wollen Sie die Berge präsentieren?
Die Berge versetzen uns in Staunen, fordern uns heraus, motivieren und mahnen uns. Sie bieten uns die Chance, über uns hinauszuwachsen und Demut und Dankbarkeit mit ins Tal zu nehmen. Sie bieten uns die Möglichkeit innere Ruhe zu finden, die Liebe zur Natur immer wieder zu erneuern und mit anderen zu teilen. Sie erlauben uns in eine Welt einzutreten, die klare Regeln bietet und das Chaos des Alltäglichen vergessen lässt. Am Ende steht für mich die Faszination, dass der Mensch, der sich auf die Berge einlässt, keinen Einfluss auf sie nehmen kann, und der wirkliche Drehbuchautor der Berg selbst ist.

Wie wichtig ist für Sie das Extreme? Wäre Kammerlander nicht extrem, hätten Sie vermutlich keinen Film über ihn gedreht, oder?
Für mich ist der Manaslu-Film eine Spurensuche nach dem neugierigen Menschen, der sein Talent für die großen Berge dieser Welt eher “zufällig” entdeckt und es dann mit ganzer Leidenschaft, Energie und großem Können nutzt, um Erfolge zu feiern, aber auch, um an seine Grenzen zu gelangen. Hans gewährt mir einzigartige Einblicke. Die extremen Leistungen sind für mich nur die Kulisse, um den Menschen dahinter kennenzulernen. Die Botschaft dahinter ist die Leidenschaft und die daraus entspringende Motivation, um kleine oder große Ziele zu erreichen, um aufzustehen und sich auf den Weg zu machen und nicht vor dem Ofen sitzen zu bleiben. Es geht darum, dass jeder Tag ein wertvoller ist, solange man sich auf etwas freuen kann.

Wieviel Risiko nehmen Sie und Ihr Team in Kauf, um spektakuläre Bilder zu bekommen?
Die meisten Bilder entstehen aus nächster Nähe und somit hat mein Team in dieser Situation nahezu das exakt gleiche Risiko wie die Bergsteiger. Der professionelle Ansatz ist jedoch kein Risiko einzugehen, welches zu einem Abenteuer mit unbestimmtem Ausgang werden kann.

Welche Entwicklung hat Ihre Herangehensweise an den Bergfilm am meisten verändert?
2007 ist es uns am Mount St. Elias eindrucksvoll gelungen, die Dimension des Berges im Verhältnis zu den Bergsteigern in einer Aufnahme zu zeigen. Mit Hilfe des damals recht neuen Cineflex Helikopter Kamera Systems konnten wir die Dimension des größten Küstenberges der Welt darstellen und gleichzeitig die menschlichen Ameisen auf diesem Berg. Mit Drohnen gelingt es heute wunderbar, die Steilheit im Eis- oder Felsklettern einzufangen. Bei Solo-Aktionen können die Athleten mittels kleiner Kameras sich selbst filmen und subjektive Eindrücke zeigen, welche nur sie in diesen Extrembereichen erleben können. Ein Zusammenspiel von vielen neuen Kameratechniken erlaubt es uns damit, den Bergfilm viel eindrucksvoller und auch sehr viel näher an den Zuseher zu bringen.

Von welchen „alten“ Filmemachern konnten Sie am meisten lernen?
Werner Herzog hat zu mir gesagt, dass er den Zuseher mit der Kamera nicht betrügen will. Mir war es bis dahin nicht explizit bewusst, aber genau das war immer und ist weiter unser Ziel. Um dies zu erreichen ist ein ständiges Lernen notwendig, welches mit der Aufgabe entsteht. Man lernt von Projekt zu Projekt und nicht von anderen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Bergfilms?
Der Bergfilm hat sich als Genre etabliert und wird auch weiterhin große und kleine Geschichten erzählen, die es verstehen die Menschen aus allen Lebensbereichen zu faszinieren und auf eine emotionale Berg- und Talfahrt mitzunehmen. Je professioneller die Werke der Bergfilmemacher werden, desto mehr Publikum wird das Berggenre finden.

Wird sich der Oscar für “Free Solo” auf den Bergfilm auswirken?
Meine Bedenken sind, dass dieser Dokumentarfilm gewonnen hat, weil es eine „überirdische“ Leistung von Alex Honnold war, welche überragend dokumentiert wurde. Es wird schwierig für andere Bergfilme, ähnliches zu erreichen, weil man hier sportlich kaum etwas darüber setzen kann. Ich befürchte ein wenig, dass Bergfilme, welche eine überzeugende Geschichte bieten und welche die Realität abbilden, es schwer haben werden ohne eine sportliche Mondlandung. Trotzdem macht es mich irgendwie stolz und zufrieden, dass ein Bergfilm dieses Mal die höchste filmische Auszeichnung für Dokumentarfilme erreicht hat.

Welches sind Ihrer Meinung nach die besten Bergfilme aller Zeiten?
Vergleiche sind schwer möglich und nicht zielführend. Jede Epoche hatte sehr gute Filme. Die Filmtechnik und die Entwicklung des Sports haben vieles verändert und erleichtert. Was schwierig bleibt ist die Kunst, die Geschichten so zu erzählen, dass man sie auch mit dem Herzen fühlt. Dieses Gefühl ist individuell und benötigt keinen Vergleich, nur eine intensive Aufmerksamkeit über 90 Minuten.

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee 16.-20.10.2019 -Pressemappe Festival 10. Okt. 2019 – PT 07 Fakten, Zahlen

  1. Bergfilm-Festival Tegernsee:Daten, Fakten und Termine

Termin:                     16. bis 20. Oktober 2019

Veranstalter und       Stadt Tegernsee, Bayerischer Rundfunk,
ideelle Träger:           Deutscher Alpenverein, Tegernseer Tal Tourismus GmbH,
                                      Bergfilmfreunde Tegernsee e.V.

Festival-Direktor:     Michael Pause

Exklusiv-Sponsor:     Bergzeit

 Hauptsponsoren:      Quartier Tegernsee, E-Werk Tegernsee, Hotel Der Westerhof, DAS WERK

 Förderungen:            Bayerische Staatsregierung, Bezirk Oberbayern, FFF Bayern

Zuschauer:                ca. 6000 Zuschauer

Eingereichte              192 Produktionen aus 30 Ländern, 92 Filme im Programm,

Filme 2019:               79 Filme im Wettbewerb

Filmvorführungen:    Mittwoch ab 20 Uhr in fünf, Donnerstag, Freitag und Samstag in sechs Sälen 
                                     (Barocksaal, Ludwig-Thoma-Saal, Medius, Quirinal, Schalthaus, Sporthalle)

                                     Donnerstag, Freitag:
                                     9:30 Uhr Kinderkino im Ludwig-Thoma-Saal,
                                     ab 12 Uhr und ab 16 Uhr Non-Stopp-Programm im Schalthaus,
                                     17 und 20 Uhr moderierte Filmvorführungen in allen Sälen

                                      Samstag:
                                       11 und 14 Uhr Non-Stopp-Programm im Schalthaus,
                                       15, 16, 17 und 20 Uhr moderierte Filmvorführungen in allen Sälen,
                                       19 Uhr Schlussfeier und Preisverleihung im Barocksaal

                                       Sonntag:
                                       ab 9:30 Uhr, Matinée mit den Siegerfilmen im Ludwig-Thoma-Saal und dem Alten Schalthaus 

Preise:                       Großer Preis der Stadt Tegernsee (3.000 €)
                                    Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Film der Kategorie „Erlebnisraum Berg“ (1.000 €)
                                    Bergzeit-Preis für den besten Film der Kategorie „Naturraum Berg“ (1.000 €)
                                     Preis für den besten Film der Kategorie „Lebensraum Berg“, (zur Verfügung gestellt von 
                                      der Tegernseer Erdgas-Versorgungs-gesellschaft mbH. & Co. KG (1.000 €)
                                    Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis (zur Verfügung gestellt von Familie Guggenbichler
                                      und vom AmbulantenBeinCentrum München) (1.000 €)                                  
                                    Sonderpreis für die beste Kamera (1.000 €), (zur Verfügung gestellt vom Rotary-Club Tegernsee)
                                    Sonderpreis für den besonderen Film (1.000 €), (zur Verfügung gestellt vom Rotary-Club Tegernsee)
                                    Bayern 2-Publikumspreis  (1.000 €)
                                    Kleiner Preis des Bergfilm-Festivals für den besten Kinder- und Jugendfilm zum
                                     Thema Berg  (500 €, zur Verfügung gestellt von monte mare)

Jury 2019:                 Linda Cottino (IT), Lisa Röösli (CH), Dagmar Steigenberger (D), Lisa Stolze (A), Dr. Alexander Donev (BUL)

Gipfeltreff:                Festival-Forum im Rathaus. Treffpunkt, Kartenvorverkauf, Info- und Verkaufsstände,
                                      Getränke und Imbiss, Boulderscheibe; Wein- und Käseverköstigung,
                                     Mittwoch – Samstag, 14 – 20 Uhr

Presseraum:               von Donnerstag, 17.10.  – Samstag, 19.10. besteht für Pressevertreter die Möglichkeit, im Rathaus Tegernsee
                                      Filme auch außerhalb der Veranstaltungen zu begutachten. Wenden Sie sich bitte an das Festival-Büro

Festival-Büro:           Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
Rathausplatz 1
83684 Tegernsee
Tel. +49(0)8022 / 1801-37 oder -53
bergfilm@tegernsee.de
www.bergfilm-tegernsee.de

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival 16. – 20. Oktober – Programm erschienen

Pressemeldung – Programm erschienen                  –                    2019-09-03

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019

Reizvolle Ausblicke auf große Berggeschichten

79 Filme aus 30 Ländern haben es in diesem Jahr ins soeben erschienene Programmheft des Tegernseer Bergfilm-Festivals im Oktober geschafft. Welcher Beitrag den „Großen Preis der Stadt Tegernsee“ gewinnen wird, entscheidet die Jury. Doch ab sofort kann jeder selbst seine persönliche Hitliste festlegen und sich am besten gleich die Tickets dafür sichern.

 Sie sind reizvoll, machen Lust auf mehr – und allzu oft machen sie die Entscheidung auch schwer. Zu schön wäre es, alle Gipfel auf einmal zu erstürmen, in die hintersten Winkel der Bergwelt vorzudringen, scheuen Tieren fast hautnah zu begegnen und ungewöhnliche Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Und sei es auch „nur“ für die kurze Spanne eines Films beim Bergfilm-Festival in Tegernsee im Oktober. Wer im gerade neu erschienenen Programmheft blättert und die zwar knapp gefassten, aber interessanten Inhaltsangaben der 79 Filme liest, wird unaufhaltsam hineingezogen in die fantastische Welt der Berge – und der Filme.

Mal laut und spektakulär, mal leise und ganz behutsam werden sie die Menschen in den sechs Tegernseer Kinosälen wieder begeistern. Vielfältig und immer einzigartig sind diese Auseinandersetzungen per Kamera mit dem so vielfältigen Thema Berg. Egal, ob dabei bekannte Persönlichkeiten wie Extrembergsteiger Hans Kammerlander im Fokus stehen oder spektakuläre Leistungen, wie zum Beispiel bei dem Oscar-gekrönten Kletterfilm „Free Solo“.

Vier Weltpremieren stehen in Tegernsee auf dem Programm: ein charmantes Porträt des österreichischen Skilehrers Toni Sponar, der nach seiner Auswanderung nach Amerika seit mehr als 50 Jahren jedes Jahr zwei Skisaisonen erlebt – in Colorado und in Chile; das Kurzfilm-Experiment „Wenn der Berg spricht“ des Rosenheimer Filmemachers Puria Ravahi, und „Mythos Cerro Torre“, in dem sich Reinhold Messner mit der umstrittenen Erstersteigung des patagonischen Traumbergs durch Cesare Maestri beschäftigt. Außerdem zeigt Bernhard Aicher erstmals seine filmische Recherche „Tod auf dem Nil“, in der er Spuren des bayerischen Studenten Franz Heigermoser bei dessen erster Kajakbefahrung des Nils folgt.

Immer wieder zeigt sich jedoch auch, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Scheitern ist. Das hat erst im April der tödliche Kletterunfall der beiden Tiroler Hansjörg Auer und David Lama in Kanada gezeigt. Beide waren bereits in Tegernsee zu Gast, beide faszinierten die Menschen, jeder auf seine Art. Die Tegernseer Festivalmacher erinnern an die beiden Ausnahmebergsteiger in einer eigenen Vorstellung.

Von so einem Festival wie dem in Tegernsee sind es immer Begegnungen und -Bilder, die sich tief in die Erinnerung einprägen. Manches verändert den Blickwinkel und schafft so Verständnis: Weil einem drastisch vor Augen geführt wird, wie sensibel und verletzlich die so mächtig erscheinende Bergwelt in Wirklichkeit ist oder weil man plötzlich sieht, dass in den schwierigsten Wänden keine irren Typen turnen, sondern großartige Menschen unterwegs sind. „Es sind ja gerade diese so behutsam erzählten Geschichten, voller Respekt vor dem Berg und den Protagonisten, die uns immer aufs Neue begeistern“, bringt Michael Pause, der Direktor des Festivals, die Faszination des Bergfilms wohl am treffendsten auf den Punkt.

Info: Sonderbüro Bergfilm-Festival Tegernsee, Tel. 08022/1801-37;
Kartenvorverkauf (Vorverkauf startet am 13. September) und Programm im Internet: www.bergfilm-tegernsee.de oder www.muenchenticket.de
Im Programmheft und im Internet sind alle Filme sowie das Rahmenprogramm detailliert beschrieben.

Internationaler Erfahrungsaustausch der Festivalmacher am Tegernsee

Für das Bergfilm-Festivals Tegernsee war 2006 die Aufanahme in die International Alliance for Mountain Film (IAMF) ein großer Schritt. Einerseits war es die Bestätigung, nun wirklich zu den etablierten Bergfilm-Festivals zu gehören, andererseits ergaben sich viele Kontakte und neue Möglichkeiten zu einem intensiven Erfahrungsaustauch und einer konstruktiven Zusammenarbeit.

Daher freuen sich festival-Direktor Michael Pause und der Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn, in diesem Jahr die Vertreter und Vertreterinnen der 26 IAMF-Festivals und des Museo della Montagna (Turin) zu einer turnusgemäßen Sitzung am Tegernsee begrüßen zu dürfen. Da seit einigen Jahren immer mehr Anträge zu einer Mitgliedschaft bei der IAMF eingehen, wird zur Zeit intensiv über die Zulassungsbedingungen diskutiert. Die IAMF-Mitglieder wollen sich von rein kommerziellen Events abgrenzen, bei denen ein Bergfilm-Programm nur unterhaltendes Beiwerk eines großen Jahrmarktes ist. Wie bei internationalen Organisationen üblich, muss immer wieder ein Konsens zwischen großen, finanzkräftigen Festivals und kleineren Veranstaltungen gefunden werden. Einigkeit herrscht darüber, dass bei allen Festivals der IQAMF der Bergfilm im Mittelpunkt steht und ein seriöser Wettkampf ausgeschrieben wird.

Viele junge Filmemacher können ihre Produktionen zwar im Internet zeigen, aber eine Vorführung bei einem IAMF-Festival hat einen deutlich höheren Stellenwert.

Tolles Bergzeit-Testival am Tegernsee am 22. und 23. Juni 2019

Tolles Bergzeit-Testival am Tegernsee! 

Genauso wie beim Tegernseer Bergfilm-Festival spielen auch bei unserem Hauptsponsor „Bergzeit“ die Berge immer die Hauptrolle! Cool, wenn man vor dem Start in den Bergsommer einmal testen kann, was einem unterwegs wirklich weiter hilft. Beim Bergzeit Outdoor-Testival Tegernsee am 22. und 23. Juni am Ödberg steht ein ganzes Wochenende voll im Zeichen von Produkttests, Outdooraktivitäten und Workshops. 

Mit dabei sind auch wir vom Bergfilm-Festival – mit einem Infostand, wo es auch die Bergfilm-Caps, Hoodies und vieles mehr rund ums Festival gibt. Am Samstag um 16 und 20 Uhr sowie am Sonntag um 14 Uhr zeigen wir euch außerdem einige der genialsten Bergfilm-Clips der letzten Jahre.

Also, nichts wie hin und ein Wochenende lang die Berge genießen, nette Leute treffen und von den so sympathischen und echt bergerfahrenen Bergzeit-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen alles erfahren über die neuesten Trends in Sachen Ausrüstung und Equipment.

Alles Wichtige dazu auf einen Blick unter https://www.bergzeit.de/magazin/bergzeit-outdoor-testival-tegernsee-2019/

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee – PM-2 – 05/2019

  1. Bergfilm-Festival Tegernsee: Daten und Fakten

Termin:
16. bis 20. Oktober 2019

Veranstalter und idelle Träger:
Stadt Tegernsee, Bayerischer Rundfunk, Deutscher Alpenverein, Tegernseer Tal Tourismus GmbH, Bergfilmfreunde Tegernsee e.V.

Festival-Direktor:
Michael Pause

Exklusiv-Sponsor: 
Bergzeit 

Hauptsponsoren:  
Quartier Tegernsee, E-Werk Tegernsee, Hotel Der Westerhof, das werk 

Förderungen: 
Bayerische Staatsregierung, Bezirk Oberbayern, FFF Bayern

Zuschauer
ca. 6000 Zuschauer

Eingereichte Filme 2018: 
187 Produktionen aus 23 Ländern, 86 Filme im Programm, 83 Filme im Wettbewerb

Filmvorführungen:
Mittwoch ab 20 Uhr in fünf, Donnerstag, Freitag und Samstag in sechs Sälen (Barocksaal, Ludwig-Thoma-Saal, Medius, Quirinal, Schalthaus, Sporthalle);
Donnerstag, Freitag: 9.30 Uhr Kinderkino im Ludwig-Thoma-Saal; ab 12 Uhr und ab 16 Uhr Non-Stopp-Programm im Schalthaus; 17 und 20 Uhr moderierte Filmvorführungen in allen Sälen;
Samstag: 10 und 13.30 Uhr Non-Stopp-Programm im Schalthaus, 15, 16, 17, 19 und 20 Uhr moderierte Filmvorführungen in allen Sälen; 19 Uhr Schlussfeier und Preisverleihung im Barocksaal;
Sonntag: ab 9.30 Uhr, Matinée mit den Siegerfilmen im Ludwig-Thoma-Saal und dem Alten Schalthaus.

Programmheft und Kartenvorverkauf ab Anfang September 2019. 

Preise:
Großer Preis der Stadt Tegernsee (3.000 €);
Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Film der Kategorie „Erlebnisraum Berg“ (1.000 €);
Bergzeit-Preis für den besten Film der Kategorie „Naturraum Berg“ (1.000 €);
Preis für den besten Film der Kategorie „Lebensraum Berg“, (zur Verfügung gestellt von der Tegernseer Erdgas-Versorgungs-gesellschaft mbH. & Co. KG (1.000 €);
Otto-Guggenbichler-Nachwuchspreis (zur Verfügung gestellt von Familie Guggenbichler und vom AmbulantenBeinCentrum München) (1.000 €);
Sonderpreis für die beste Kamera (1.000 €) (zur Verfügung gestellt vom Rotary-Club Tegernsee);
Sonderpreis für den besonderen Film (1.000 €) (zur Verfügung gestellt vom Rotary-Club Tegernsee);
Bayern 2-Publikumspreis  (1.000 €);
Kleiner Preis des Bergfilm-Festivals für den besten Kinder- und Jugendfilm zum Thema Berg  (500 €);

Jury 2018:
Susan Gluth (Deutschland), Christine Kopp (Schweiz),Carla Braun-Elwert (Neuseeland), Dr. Michael Bilic (Österreich) und Sebastian Marseiler (Italien).                                 

Gipfeltreff:
Festival-Forum im Rathaus. Treffpunkt, Kartenvorverkauf, Info- und Verkaufsstände, Getränke und Imbiss, Boulderscheibe; Wein- und Käseverköstigung,

Festival-Büro
Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
Rathausplatz 1
83684 Tegernsee
Tel. +49(0)8022/1801-37 oder -53
bergfilm@tegernsee.de
www.bergfilm-tegernsee.de

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee – PM Mai 2019

PT (Trient)                                                                                 05/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019

Trotz „Oscar“ wird es spannend! 

Erstmals erhält ein Bergfilm einen „Oscar“ – und verhilft damit dem ganzen Genre weltweit zu einer großen Aufmerksamkeit. Davon dürften auch alle Bergfilm-Festivals profitieren, ein so renommiertes wie das in Trient genauso wie das deutlich jüngere von Tegernsee. Während bei der italienischen „Mutter aller Bergfilm-Festivals“ die Preise in der ersten Maiwoche verliehen werden, können Filmemacher und Filmemacherinnen aus aller Welt ihre neuesten Produktionen beim – im Vergleich – oberbayerischen „Newcomer“ noch bis Ende Mai einreichen. 

„Natürlich, wir wollen die neuesten, weltweit besten Bergfilme nach Tegernsee bekommen. Und das sollte uns auch wieder gelingen“, betonen Festival-Direktor Michael Pause und Bürgermeister Johannes Hagn als Veranstalter unisono. Die familiäre Atmosphäre im überschaubaren Ort, die von den Bergfilm-Profis geschätzte sorgfältige Organisation und Betreuung, ein vielfältiges Rahmenprogramm und vor allem die mit hochkarätigen Fachleuten international besetzte Jury sind wohl die wichtigsten Argumente, die das Tegernseer Festival im Herbst zu dem Treffpunkt der Bergfilm-Szene in Deutschland machen.

Dass mit dem „Oscar“ für „Free solo“ als bester Dokumentarfilm die Sache in diesem Jahr schon gelaufen sei, glaubt Michael Pause nicht. „Die Jury wird sich davon nicht beeinflussen lassen“, ist er überzeugt. „Die Juroren und Jurorinnen werden allerdings gute Argumente herausarbeiten müssen, wenn Regisseur Jimmy Chin und seine Partnerin Elizabeth Chai Vasarhelyi wirklich ohne Auszeichnung nach Hause gehen müssten. Doch wir werden noch weitere hervorragende Filme im Programm zeigen, davon können sich unsere Besucher in den Kinosälen überzeugen.“

Neben dem Großen Preis der Stadt Tegernsee werden Auszeichnungen für die besten Filme in den Kategorien Naturraum, Lebensraum und Erlebnisraum sowie für die beste Nachwuchs-Produktion vergeben. Filmemachern und Filmemacherinnen liegt oft der Publikumspreis besonders am Herzen und daneben gibt es noch dotierte Preise für die beste Kamera und den besonderen Film sowie die nicht dotierten Lobenden Erwähnungen. Zwischen 80 und 90 Filme werden an den fünf Festivaltagen in sechs Sälen auf dem Programm stehen.

Ein starkes Team – ein hohes Niveau
Damit das gewohnt hohe Niveau gehalten und vor allem in Sachen Technik laufend nachjustiert werden kann, braucht es ein leistungsfähiges Organisationsteam, die Stadt Tegernsee als Veranstalter und eine Reihe von wichtigen Partnern: ideelle Träger wie den Deutschen Alpenverein, den Bayerischen Rundfunk und die Tegernseer Tal Tourismus GmbH, einen verlässlichen Hauptsponsor wie den Multichannel-Bergsportausrüster „Bergzeit“ und zahlreiche weitere Unterstützer. Sie alle eint die „Leidenschaft für die Berge“ ebenso wie die Begeisterung für den Bergfilm und natürlich für die wunderschöne Region um den Tegernsee!

2019 – 17. Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee – Ausschreibung

NL/Pressemeldung Ausschreibung                                                        01/2019

  1. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee, 16. – 20. Oktober 2019

Der perfekte Rahmen für die besten Bergfilme der Welt

Ob nun Bergsport und Alpinismus, Landschaft und Umwelt oder Kulturen im Bergraum im Fokus stehen: Begeisternde Bilder sind beim Bergfilm-Festival im Oktober in Tegernsee garantiert. Wer jedoch einen Preis mit nach Hause nehmen darf, entscheidet beim einzigen Bergfilm-Wettbewerb Deutschlands eine hochkarätig besetzte, internationale Fachjury. Noch bis Ende Mai können Filmemacher und Filmmacherinnen aus aller Welt ihre neuesten Produktionen einreichen.

 Die Bergwelt lockt längst nicht mehr nur einige Eingeschworene in die Einsamkeit – und in die Kinosäle. Berge faszinieren „in echt“, erlebt werden sie überwiegend auf Wanderwegen und Skipisten. Das wirklich Wilde bleibt jedoch nach wie vor einer Minderheit vorbehalten. Doch mit etwas Glück bringen diese Verwegenen einzigartige Bilder mit und gestalten daraus fesselnde Filmgeschichten, mit oft bewegenden Botschaften.
Real erleben möchte diese Abenteuer wohl kaum jemand. Umso schöner ist es, in der behaglichen Sicherheit der sechs Tegernseer Bergfilm-Säle begeistert mitzufiebern, mitzuleiden und sich mitzufreuen: Über berührende Schicksale, über eindrucksvolle Leistungen ebenso wie über die ganz großen Momente des Alpinismus.

„Unsere Aufgabe ist es, den optimalen Rahmen zu schaffen, um die weltweit besten Bergfilme nach Tegernsee zu bekommen“, meint Festival-Direktor Michael Pause, dessen Team gerade die Ausschreibung und Einladungen für das kommende Bergfilm-Festival an die Filmproduzent*innen in aller Welt versendet. Die angenehme, familiäre Atmosphäre in der gut überschaubaren Stadt Tegernsee, die wunderschöne Landschaft, ein vielfältiges Rahmenprogramm und vor allem die mit hochkarätigen Fachleuten international besetzte Jury sind wohl die wichtigsten „Argumente“, die das Tegernseer Bergfilm-Festival längst zu dem Treffpunkt der Bergfilm-Szene in Deutschland machen.

Wenn alle Filme bis zum Meldeschluss Ende Mai eingetroffen sind, beginnt für das Organisationsteam um Michael Pause und den Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn die spannendste Zeit: Dann werden alle Filme gesichtet, und die Auswahl der besten zu einem begeisternden, fünftägigen Programm zusammengestellt.

Neue Produktionen jetzt einreichen!

Noch bis Ende Mai können Filmemacher*innen ihre neuesten Produktionen aus der Welt der Berge anmelden. Dabei dürfen die Filme nicht älter als vier Jahre sein (Das heißt: Werke, die vor dem Jahr 2016 fertiggestellt wurden, werden nicht zum Wettbewerb zugelassen). In der Kategorie „Erlebnisraum Berg“ sollen der Alpinismus und die sportliche Begegnung mit den Bergen im Zentrum stehen. Der beste Film in dieser Kategorie wird mit dem Preis des Deutschen Alpenvereins ausgezeichnet. Landschaftsdarstellungen und Umweltthemen sollen in der Kategorie „Naturraum Berg“ fokussiert werden; hier erhält der beste Film den Bergzeit-Preis.

Die Filme der dritten Kategorie „Lebensraum Berg“ befassen sich unter ethnologischen und kulturellen Vorzeichen mit der Begegnung Mensch und Berg. Dieser Preis wird von der Tegernseer Erdgasgesellschaft zur Verfügung gestellt.

Der beste Film sämtlicher Kategorien wird mit dem Hauptpreis, dem „Großen Preis der Stadt Tegernsee“ (und einem Preisgeld von 3000 Euro), ausgezeichnet. Außerdem gibt es für den besten Nachwuchsfilmer den nach dem Initiator des Bergfilm-Festivals benannten Otto-Guggenbichler-Preis.

Alle weiteren Preise, die Dotierungen, die Ausschreibung und die Anmeldemöglichkeiten unter: www.bergfilm-tegernsee.de

Info und Ausschreibung: Sonderbüro Bergfilm-Festival Tegernsee, Rathausplatz 1, 83684 Tegernsee, Tel. +49(0)8022-1801-37 od. -53, bergfilm@tegernsee.de,
www.bergfilm-tegernsee.de

 

Stadt Tegernsee
Deutscher Alpenverein
Bayerischer Rundfunk
Tegernseer Tal Tourismus GmbH
Förderverein Bergfilmfreunde Tegernsee
International Alliance for Mountain Film

Bayerische Staatskanzlei
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