PT 02_Pressetext_Premieren                                                          10/2019

Vier Weltpremieren in Tegernsee

Gleich vier Weltpremieren mit interessanten Gästen stehen in Tegernsee im Oktober auf dem Programm: Die Hauptrollen dabei spielen natürlich der Berg, ein charmanter Skilehrer, der keinen Sommer kennt, ein bayerischer Student auf dem Nil und Reinhold Messner auf Spurensuche.

Winter ohne Ende
Es war einer dieser wunderbaren Zufälle, die Toni Sponar zum Skilehrer werden ließen. 1958 wanderte der Österreicher nach Nordamerika aus und seitdem hat er sich seinen Traum vom ewigen Winter erfüllt. Seit mehr als 50 Jahren erlebt er nun schon jedes Jahr zwei Skisaisonen: eine in Colorado, und wenn sich dort der Sommer ankündigt, packt er seine Skier und fährt in den Winter nach Chile. In einem Hochtal in den Anden hat er sein eigenes Skigebiet Arpa, speziell für Freerider. „Endless Winter“ ist das berührende Porträt eines in jeder Hinsicht glücklichen Menschen!
Weltpremiere am 16.10. 20 Uhr, Barocksaal; Wdh. 18.10, 17.30 Uhr, Schalthaus

Was der Berg zu sagen hat: Weltpremiere beim Bayern-2-Abend
Der Filmemacher Puria Ravahi hat das Tegernseer Publikum bereits 2017 mit seiner Dokumentation „Last Exit“ tief beeindruckt. Von der Jury wurde er dafür mit dem Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Alpinfilm ausgezeichnet. Im Rahmen des Bayern-2-Abends – übrigens auch ein Novum im Programm des Bergfilm-Festivals 2019 – stellt der Rosenheimer nun seine neueste Produktion erstmals vor: „Wenn der Berg spricht“ ist wieder ein ungewöhnliches Kurzfilm-Experiment, das auf einer Alm im Spitzinggebiet nicht weit vom Tegernsee spielt. Sennerin Martina ist dort umgeben von Bergen, die nicht nur ein Bewusstsein, sondern auch eine Stimme haben. In poetische Worte gefasst, haben sie der Menschheit einiges zu sagen… Durch das Programm führt Dr. Georg Bayerle, außerdem zu sehen sind drei weitere außergewöhnliche Filme über einen Schweizer, der sich der Shaolinkunst verschrieben hat, über Bergführerinnen in der Schweiz und über Eisberge, die Kontinente sein könnten.
Bayern-2-Abend mit Weltpremiere am 17.10., 20 Uhr, Ludwig-Thoma-Saal; Wdh. 19.10, 20 Uhr, Schalthaus

Mit Reinhold Messner am Cerro Torre
Erstmals besucht Reinhold Messner das Tegernseer Festival und bringt seinen neuesten Film mit: In seiner neuen Dokumentation „Mythos Cerro Torre“ beschäftigt er sich mit der umstrittenen Erstersteigung dieses patagonischen Traumbergs durch Cesare Maestri. 60 Jahre danach fügt Reinhold Messner jene Puzzleteile zusammen, die Cerro-Torre-Experten entdeckt hatten und die Maestris Behauptungen widerlegen. 2017 wurde Reinhold Messner für „Still Alive – Drama am Mount Kenia“ mit dem Großen Preis der Stadt Tegernsee ausgezeichnet.
Weltpremiere von „Mythos Cerro Torre – Reinhold Messner auf Spurensuche“ ist am 19.10., 17 Uhr, im Ludwig-Thoma-Saal

Tod auf dem Nil
1980 startet der bayerische Student Franz Heigermoser, um als erster Mensch den Nil von der Quelle bis zur Mündung mit einem Kajak zu befahren. 5700 Kilometer liegen hinter ihm, als er nach neun Monaten Luxor erreicht. Doch dann verschwindet er. Filmemacher Bernhard Aicher suchte nach Spuren des verschollenen Abenteurers und zeigt nun erstmals seine filmische Recherche „Tod auf dem Nil“ beim Bergfilm-Festival in Tegernsee.
Weltpremiere ist am 16.10., 20 Uhr im Quirinal.