PT 01_Pressetext_Allgemein                                                          10/2019

Bergfilm Tegernsee, 17. Internationales Festival vom 16. – 20. Oktober 2019

 Starkes Programm, prominente Gäste und viele Highlights 

Vier Weltpremieren, ein Oscar-Gewinner, interessante Gäste aus aller Welt und wie immer ein packendes Filmprogramm mit vielen neuen Sichtweisen und Perspektiven: Das 17. Internationale Bergfilm-Festival in Tegernsee kann beginnen!  

Gleich am Eröffnungsabend am Mittwoch gibt es nicht nur eine der insgesamt vier Weltpremieren, sondern auch interessante Gäste, wie Babsi Zangerl, eine der derzeit weltbesten Kletterinnen. Wer sich am Donnerstag im Rahmen des „Bayern-2- Abends“ auf Entdeckungsreise begibt, darf sich ebenfalls über eine Erstaufführung freuen: Puria Ravahi (DAV-Preis für den besten Alpinfilm 2017) wird seinen neuen Kurzfilm erstmal dem Publikum präsentieren. Parallel dazu blickt Festival-Direktor Michael Pause mit Gästen im Barocksaal in der Retrospektive auf das Leben Edmund Hillarys zurück, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Am Samstag kommt Reinhold Messner (Großer Preis der Stadt Tegernsee 2017) mit seinem neuesten Film zum Festival: In „Mythos Cerro Torre“ befasst er sich mit der seit Jahrzehnten angezweifelten Erstersteigung des „Wahrzeichens“ von Patagonien. Schon am Freitag wird die von Gerald Salmina verfilmte Lebensgeschichte Hans Kammerlanders „Manaslu – Berg der Seelen“ zu sehen sein. Auch Salmina ist in Tegernsee bereits bestens bekannt, denn 2010 erhielt er den Großen Preis.

Ebenfalls am Freitag findet außerdem – wie immer in zwei Sälen – der traditionelle DAV-Abend statt: Im Mittelpunkt stehen sowohl das 150-Jahre-Jubiläum des DAV als auch das Thema Klettern bei Olympia, das hier durchaus kritisch belichtet wird. Bewegend wird sicherlich am selben Abend das Gedenken an die im April ums Leben gekommenen Tiroler Bergsteiger David Lama und Hansjörg Auer, die bei ihren Besuchen in Tegernsee viele Sympathien gewannen.

Schwerpunkte in den Filmsälen
Wie schon gewohnt, werden die Fans extremer Leistungen im Medius die richtigen Filme finden, während Natur- und Kultur-Liebhaber in Quirinal und Ludwig-Thoma-Saal genauer ins Programm schauen sollten. Sonderveranstaltungen wie Eröffnung, Retrospektive und die festliche Preisverleihung finden im Barocksaal statt. Im Schalthaus sind oft ungewöhnliche, auch experimentelle Filme aus aller Welt zu sehen, die nicht selten ganz neue Perspektiven eröffnen. Zum Beispiel am Samstag, wenn ab 15.10 Uhr zwei Filme über polnische 8000er-Expeditionen zu sehen sind und dazwischen ein neues Buch über Vojtech Kurtyka vorgestellt wird. „Volles Haus“ wird in der Sporthalle erwartet, vor allem natürlich am Samstag, wenn um 20 Uhr der sensationelle, Oscar-prämierte Kletterfilm „Free Solo“ zu sehen ist.

Wer sich auf garantiert ausgezeichnete Filme konzentrieren möchte, darf die Matinee am Sonntag nicht verpassen: Alle Filme, die bei der feierlichen Preisverleihung am Samstagabend ausgezeichnet werden, sind dann in voller Länge noch einmal zu sehen.

Wichtiges Treffen in Tegernsee – nicht nur im „Gipfeltreff“
Eine besondere Freude ist es für den Tegernseer Bürgermeister Johannes Hagn als Veranstalter und für Festival-Direktor Michael Pause, dass während des Festivals die „International Alliance for Mountainfilm“ eines ihrer beiden jährlichen Treffen abhält. Bestimmt lassen sich die Vertreter und Vertreterinnen der 26 weltweit bedeutendsten Bergfilm-Festivals von der einzigartigen Atmosphäre am Tegernsee genauso begeistern wie alle anderen Gäste des Festivals, die oft schon seit vielen Jahren regelmäßig im Herbst an den Tegernsee pilgern.

Schöner Treffpunkt für Publikum, Filmer, Bergsteiger, Protagonisten und Fans ist der „Gipfeltreff“, das Forum des Bergfilm-Festivals im Rathaus mit viel Rahmenprogramm, Ticketverkauf, Film-Lounge, gutem Wein und kleinen Köstlichkeiten. Mit dabei sind hier auch die Unterstützer des Bergfilm-Festivals: allen voran der Gmunder Mulitchannel-Ausrüster „Bergzeit“, der Hauptsponsor des Festivals mit einem interessanten Info-Stand.

600 Kinder fiebern mit und wählen ihren Lieblingsfilm
Etwas abseits des großen Berg-Kinos gibt es in Tegernsee aber noch eine ganz andere Erfolgsgeschichte, die Bürgermeister Johannes Hagn und Festival-Direktor Pause besonders freut, „weil es die Zukunft ist“: Über 600 Schüler und Schülerinnen besuchen inzwischen jährlich das Bergfilm-Festival-Kinder-Kino. Hochstimmung ist angesagt, wenn das junge Publikum mit ganzem Herzen mit den Filmhelden mitfiebert. „Wenn wir nur einige dieser Kinder auf diese Weise für den Bergfilm und für die Berge begeistern können, dann hat sich der ganze Aufwand schon gelohnt“, meint Michael Pause. Die Kinder werden hier auch ernst genommen, denn seit zwei Jahren dürfen sie – wie übrigens auch „die Großen“ – ihren Lieblingsfilm wählen. Und so wird neben dem begehrten Publikumspreis am Samstag bei der Preisverleihung auch wieder der „Kleine Preis der Stadt Tegernsee“ vergeben.