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Pressetext                                                                              PT01_26-06-2917_Vorauswahl

15. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee, 18.-22. Oktober 2017

Der große Bergfilm-Marathon vier Monate vor dem Festival

Kataris auf dem Kilimandscharo, Araber auf der Zugspitze – die Berge faszinieren immer mehr Menschen, sogar in Ländern, in denen alpine Aktivitäten bisher nicht zum allgemeinen Zeitvertreib gehörten. Dies konnten die Mitglieder der Vorauswahl-Jury feststellen, die in zwei Wochen jene 160 Filme betrachteten, die in diesem Jahr zum 15. Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee (18.-22.10.2017) angemeldet wurden.

„In weniger als zwei Wochen ist eine derartige Lawine an Bildern, Themen und Geschichten nicht zu bewältigen“, meint Michael Pause, Direktor des Bergfilm-Festivals. „Es erfordert neben der Sachkenntnis eine hohe Konzentration, um schnell und sicher die Qualität eines Films zu erkennen – und eben auch ein gutes Sitzfleisch“. Spannend ist für das Gremium immer wieder die enorme Themenvielfalt.

Eine ganze Reihe von Dokus über bergsteigerische Glanzleistungen der letzten Jahre erhielten von den Jurorinnen und Juroren hohe Bewertungen; in dieser Kategorie werden im Herbst auch drei Filme zu sehen sein, in denen die Regisseure historisches Bildmaterial mit neu nachgestellten Szenen verbinden und so die ganze Dramatik des Geschehens spannend, aber eben nicht sensationsheischend erzählen. Bei den zahlreichen Kletterfilmen überraschen Produzenten mit ganz unterschiedlichen Blickwinkeln, Geschichten und neuen Gesichtern – mit spektakulären Bildern sowieso. Auf Aufnahmen von Kameradrohnen will heutzutage kaum noch ein Produzent verzichten.

Gleich mehrere hervorragende Skifilme werden im Programm einen weißen Akzent setzen. Die alpinen Tierfilmer – Jürgen Eichinger aus Deutschland, Michael Schlamberger aus Österreich und die Familie Lapied aus Frankreich – faszinieren wieder mit ihren großartigen Bildern und Geschichten. Ein thematischer Trend ist eindeutig bei den Filmen in der Wettbewerbskategorie „Naturraum Berg“ zu erkennen: der Klimawandel ist für die Filmemacher ein vorrangiges Thema. Die jungen Festival-Besucher der Kinderprogramme dürfen sich auf unterhaltsame und informative Filme freuen, mit Steinböcken, neuseeländischen Keas und zwei amüsanten Animationsfilmen.

Neben all diesen interessanten Neuproduktionen mussten die JurorenInnen bei 29 Filmen feststellen, dass sie die Ausschreibungskriterien nicht erfüllen – oft fehlte ganz einfach der Bezug zu den Bergen. Etliche andere Einreichungen können allerdings auch in der filmischen Qualität nicht überzeugen.

Mitglieder der Vorjury waren Katharina Aust, Manja Evers, Hana Vogel, Harald Antes, Heino Brunner und Festival-Direktor Michael Pause.

Informationen: Internat. Bergfilm-Festival Tegernsee, Rathausplatz 1, 83684 Tegernsee, Tel. 08022-180137, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.bergfilm-tegernsee.de