Naturdokumentation gewinnt den Großen Preis der Stadt Tegernsee

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Von , 22. Oktober 2011 21:11

Dass die Jury hart mit den Bergfilmen ins Gericht geht, versteht sich von selbst. In Tegernsee ist jedoch auch das Publikum äußerst kritisch: Tief beeindruckt waren Jury und Publikum von mehreren Filmen, den Sprung auf den „Preisgipfel“ schafften schließlich die Naturdokumentation „Voyage au bout de l’hiver“ (Großer Preis der Stadt Tegernsee und Publikumspreis) und der „Kletter -Thriller“ „Alone On the Wall“ (Preis des Deutschen Alpenvereins für den besten Alpinfilm).

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Preisgekrönte Filme des Bergfilm-Festivals bei Matinée zu sehen

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Von , 22. Oktober 2011 20:48

Am Sonntag, 23. Oktober, werden im Rahmen der Matinée um 9:30 Uhr im Ludwig-Thoma-Saal in der Rosenstraße 5 die preisgekrönten Filme des 9. Internationalen Bergfilm-Festivals Tegernsee gezeigt. Die detaillierte Programmfolge finden sie unter dem Menüpunkt Sonntag, 23. Oktober.

Große Schlussfeier und Preisverleihung mit viel Prominenz

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Von , 22. Oktober 2011 12:33

Spannung bis zum Ende: Bei der Schlussfeier, die am heutigen Samstag ab 20 Uhr im Barocksaal stattfindet, werden die Gewinner des 9. Internationalen Bergfilm-Festivals Tegernsee bekannt gegeben und die Preise an die Filmemacher feierlich überreicht. In einer Auswahl sind die schönsten Szenen aus den prämierten Filmen zu sehen. Mit dabei sind an diesem Abend unter anderem Schirmherr Heiner Geißler, der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 1980 Irene Epple-Waigel und ihr Ehemann, der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel.

Im Vorfeld der Preisverleihung äußerten sich Heiner Geißler, Christian Ude und Irene Epple-Waigel zum Bergfilm-Festival Tegernsee. Hier zu hören im Podcast.

Schirmherr Heiner Geißler mit Mitgliedern der Jury, Bürgermeister Peter Janssen und Festival Direktor Michael Pause (v.l.n.r. Michael Pause, John Porter, Francoise Guais, Heiner Geißler, Ingrid Runggaldier, Peter Janssen).

Treffen der Stadtoberhäupter vor der Preisverleihung: Tegernsees Bürgermeister Peter Janssen (l.) und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (r.).

Kinder finden Kino klasse

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Von , 21. Oktober 2011 11:40

Kleine Gesprächsrunde nach dem Kinderkino.

Am Freitagvormittag war der Ludwig-Thoma-Saal bis auf den allerletzten Platz gefüllt – wie immer wenn Kinderkino beim Bergfilm-Festival auf dem Programm steht. Während draußen die Herbstsonne über der Baumgartenschneid stand, begaben sich 230 Schüler aus dem Tegernseer Tal mit dem Film „Expedition Teufelsschlucht“ auf ein Höhlenabenteuer ins Innere der Erde. Anschließend konnten sie eine Hamburger Schulklasse bei deren Alpenüberquerung begleiten. Im letzten Beitrag erklärte ihnen Willi aus der Fernsehreihe „Willi will’s wissen“ wie Gletscher entstanden sind und wie diese sich in der heutigen Zeit verändern. Am Ausgang des dunklen Kinosaals verrieten uns die Kinder, was sie von diesem Vormittag beim Bergfilm-Festival mit nach Hause nehmen.

Kalte Berge und feurige Blätter

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Von , 20. Oktober 2011 16:44

Passend zum Auftakt des Bergfilm-Festivals kündigt sich der Winter an. Die Natur rund um den Tegernsee zeigt ihre Vielfalt.

Das Rathaus und Festival-Forum am Ufer des Tegernsees.

Herbstlich leuchtende Baumkronen mit dem verschneiten Wallberg im Hintergrund.

Herbstlich leuchtende Baumkronen mit dem verschneiten Wallberg im Hintergrund.

Das Tal wehrt Eis und Schnee noch ab.

Weitere Bilder können Sie durch Klicken auf den folgenden Link aufrufen.

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Auftaktabend vor vollem Haus

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Von , 20. Oktober 2011 13:39

Der Auftaktabend im Barocksaal des Gymnasiums Tegernsee. © Thomas Plettenberg

Das 9. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee hat am Mittwochabend mit spannenden Filmen vor großem Publikum begonnen. Knapp 800 Zuschauer ließen sich bereits am ersten Abend in fünf Kinosälen auf das Abenteuer Bergfilm ein. Sie ließen sich beeindrucken von ungewöhnlichen Perspektiven und vielschichtigen Abenteuern und genossen die Reise in meist unerreichbare Bergwelten. Weitere Eindrücke des Auftaktabends finden Sie unter dem Menüpunkt Mittwoch, 19. Oktober.

Interviews mit Jurymitgliedern Ingrid Runggaldier und Hans-Martin Götz

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Von , 20. Oktober 2011 13:10

Ingrid Runggaldier, Mitglied der diesjährigen Jury, saß vor fünf Jahren zum ersten Mal in der Bewertungskommission in Tegernsee. In einem kurzen Gespräch erklärt die Südtirolerin was sich im Vergleich zu damals verändert hat und welche Themen in diesem Jahr besonders häufig in den eingereichten Filmen behandelt wurden.

Hans-Martin Götz ist zum ersten Mal Juror beim Bergfilm-Festival in Tegernsee. Der Kletterer erklärt im Kurzinterview, was das Festival für ihn zu etwas Besonderem macht und wie die Jury zu den Bewertungen kommt, die bereits jetzt mit Spannung erwartet werden.

Festival Direktor Michael Pause stellte am Eröffnungsabend die diesjährige Jury vor (v.l.n.r. Michael Pause, Hans-Martin Götz, Sarah Senn-Hauser, Ingrid Runggaldier, John Porter, Francoise Guais). © Thomas Plettenberg

Vielfach ausgezeichnete Filmer sind Stammgäste in Tegernsee

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Von , 19. Oktober 2011 16:41

In den Händen hielten den „Großen Preis der Stadt Tegernsee“ – übrigens ein rustikaler, origineller Wanderstock und ein Preisgeld von 3000 Euro – bereits namhafte Regisseure wie Philipp Stölzl, der Benno Fürmann in die Eiger-Nordwand schickte. Doch nicht immer haben die großen Namen die besten Produktionen abgeliefert. Erfreulich ist, dass viele der ausgezeichneten Filmemacher inzwischen Stammgäste in Tegernsee sind, wie die folgende – längst nicht vollständige – Liste zeigt.

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Überraschende Bilderreise in die Entstehungsgeschichte der Alpen

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Von , 19. Oktober 2011 16:39

Schroffe Felswände, bizarre Gipfel, zerrissene Gletscher oder irritierende Details, fotografiert aus ungewöhnlichen Perspektiven: Bernhard Edmaiers Ausstellung  „Kunst durch Kollision“, die im Rahmen des Bergfilm-Festivals gezeigt wird, lädt zu einer überraschenden Bilderreise in die Entstehungsgeschichte der Alpen ein.

Die solide Basis seiner Arbeit bilden einerseits sein künstlerischer, professioneller Umgang mit der Kamera und andererseits sein fundiertes Wissen um die Entstehung der Erde und die geologischen Prozesse, die sie ständig verändern. Unverkennbar, Bernhard Edmaier hat sich mit dem Wandel des Gebirges intensiv auseinandergesetzt, mit seinen Formen, Strukturen und Farben, die durch Verwitterung und Erosion entstehen. Seine Bilder geben wissenschaftlich detailliert die Realität wieder; sie dokumentieren Phänomene, die nur Augenblicke, aber auch Jahrmillionen währen können. Sie fangen aber auch die atemberaubende Schönheit der weitgehend unberührten Landstriche ein, sie zeigen Vertrautes, das durch den Blick aus der Luft zu  einem abstrakten Kunstwerk wird, das der Phantasie keine Grenzen setzt und den Betrachter geradezu auffordert, die Gedanken auf die Reise zu schicken.

Die Alpen - Kunst durch Kollision. © Bernhard Edmaier

„Ich bewege mich im Spannungsfeld von Wissenschaft im weitesten Sinn und Kunst. Das permanente Pendeln zwischen dokumentarischer Fotografie und losgelöster, abstrakter Fotografie macht den Reiz meiner Arbeit aus“, sagt Edmaier, der als Bauingenieur im Tunnelbau arbeitete, bevor er sich 1992 ganz der Fotografie und der Geologie gewidmet hat. Für Fotobücher wie „Vulkane“, „Eisige Welten“ oder „Kunstwerk Erde“ wurde er bereits vielfach ausgezeichnet. „Ich gehöre nicht zu den Umweltaktivisten, die mit erhobenem Zeigefinger auf die Bewahrung und den Schutz der Naturlandschaften pochen“, so Edmaier. „Jeder Betrachter meiner Bilder soll für sich entscheiden, ob diese Relikte einer intakten Natur erhaltenswert sind oder nicht.“

Seit acht Jahren arbeitet Bernhard Edmaier, am „Fotoprojekt Alpen“, aus dem – in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Bozen – diese Ausstellung  hervorgegangen ist. Die Texte zu den großformatigen Fotografien hat die Wissenschaftsautorin Angelika Jung-Hüttl verfasst.

Infos: Die Ausstellung ist vom 16. bis. 23. Oktober 2011, 11 bis 19 Uhr, im Museum Tegernseer Tal in Tegernsee (Seestraße 17) zu sehen. Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird gebeten.

Das 9. Internationale Bergfilm-Festival Tegernsee kann beginnen

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Von , 19. Oktober 2011 16:25

Großartige Bergfilme voller Emotionen, die familiäre Atmosphäre am reiz­vollen Tegernsee und die Begegnung mit leidenschaftlichen Bergsteigern und Bergfilmern: Das und noch vieles mehr erwartet die Gäste des 9. Internatio­nalen Bergfilm-Festivals vom 19. bis 23. Oktober 2011.

Filmvorführung im Barocksaal des Gymnasiums Tegernsee. © Thomas Plettenberg

„Es sind diese von Bildern ausgehenden Emotionen, die seit neun Jahren die Bergfreunde in Scharen an den herbstlichen Tegernsee locken“, fasst Schirmherr Dr. Heiner Geißler, der auch in diesem Jahr wieder in Tegernsee mit dabei sein wird, den Zauber des Bergfilm-Festivals in treffende Worte. „Der Bergfilm bietet heute ein unglaublich großes Spektrum, er erzählt von Triumphen und Tragödien der Kletterer, von Freuden und Entbehrungen der Bergbewohner, von der Faszination der grandiosen Berglandschaften in aller Welt.“

Inzwischen rechnen die Stadt Tegernsee und ihre Partner (Bayerischer Rundfunk, DAV und Tegernseer Tal Tourismus) mit über 6000 Zuschauern, die in den sechs Kinosälen 96 Bergfilme ansehen und sich von der gesamten Vielfalt des Bergfilms begeistern lassen können: Wenn sie den Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck begleiten, der in Rekordgeschwindigkeit auf die Gipfel stürmt, wenn sie mitverfolgen, wie die Huberbuam in der Antarktis Granitzähne erklimmen oder wenn sie mit einem jungen Nomadenpaar auf die hochgelegene Sommerweide im Osten Tibets ziehen.

Dramatik und atemlose Spannung garantieren aufwändige Kinoproduktionen wie „127 Stunden“ (Regisseur: Danny Boyle) oder der Fernsehfilm „Die Route“ mit Maximilian Brückner in der Hauptrolle – nicht weniger faszinieren aber auch ganz stille Filme, wie zum Beispiel „A sleepless night“: dort ist die Erschütterung zu sehen, die ein Bergretter an seinem Arbeitsplatz erlebt, wenn er über Funk geradezu hilflos den verzweifelten und letztlich vergeblichen Überlebenskampf von im Wettersturz gefangenen Bergsteigern begleiten muss.

Sonderthema: Wasser in den Bergen

Vielfältig, schillernd und oft schlichtweg unglaublich sind auch die Szenen der Filme, die zum Sonderthema „Wasser in den Bergen“ eingesendet wurden. Einige renommierte Filmemacher haben die zauberhafte Seite der Bergwasser eingefangen, andere haben die unglaublichen Leistungen verwegener Kajakfahrer entlang wilder, einsamer Flüsse im Fokus, wie etwa in „Wild Water“ (Anson Fogel). Ja, „den die Götter lieben, dem geben sie ein Kajak“, davon war wohl nicht nur Hans Memminger überzeugt, der große Pionier des Wildwasserfilms, dem die Retrospektive gewidmet ist.

Ein ganz anderes Bild der Berge bekommen die Besucher der Fotoausstellung „Die Alpen – Kunst durch Kollision“ von Bernhard Edmaier, die im Rahmen des Bergfilm-Festivals gezeigt wird. Vertraute geologische Formationen verwandeln sich dabei durch ungewöhnliche Perspektiven zu abstrakten Kunstwerken und ermöglichen eine überraschende, emotionsgeladene Bilderreise in die Entstehungsgeschichte der Alpen.

Infos, Programm, Termine und Karten: www.bergfilm-festival-tegernsee.de (u.a. mit detaillierten Filmbeschreibungen und ausführlichem Rahmenprogramm), München-Ticket (www.muenchenticket.de) oder bei der Tourist-Information Tegernsee (www.tegernsee.de, Tel. 08022/18 01 62).

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