Pressemeldungen     /     24/10/2015

13. Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee, 21. - 25. Oktober 2015  

Ausverkaufte Säle, eine herrliche Kulisse und begeisterte Gäste

„Es ist das schönste Festival der Welt“, schwärmte Filmemacher Bhojraj Bhat aus Nepal beim Blick über den Tegernsee. „Die Landschaft, die Atmosphäre und der familiäre Rahmen, das ist alles einzigartig und so ein Erlebnis für mich.“ Zum Finale am Samstag zeigte sich der Tegernsee mit Sonnenschein, glitzernden Wellen und golden leuchtendem Blättermeer wirklich noch einmal von seiner schönsten Seite. Ein kurzer Ausflug auf die herbstlichen Gipfel ging sich gerade aus, bevor man sich im Kinosaal hinaustragen ließ in die Berge der Welt – sofern man noch eine Karte bekam: „Sechs Veranstaltungen waren schon ausverkauft, bevor das Festival überhaupt begonnen hat“, berichtet Bürgermeister Johannes Hagn.

Ein Erlebnis – nicht nur in den Kinosälen
Dass das Bergfilm-Festival jedoch auch dann ein Erlebnis ist, wenn keine Filme laufen, freut Hagn besonders. Rahmenprogramm und herrliche Bergwelt sind zwei Faktoren, die dazu beitragen, doch: „Das Bergfilm-Festival ist auch ein Ort, wo man zusammenkommt, das sagen mir viele unserer Gäste und Mitarbeiter immer wieder“, berichtet Hagn. „Unsere Möglichkeiten im Festival-Forum sind zwar räumlich begrenzt, dafür springt aber quasi der ganze Ort als Begegnungsstätte ein – und genau das ist es, was unser Festival so besonders und auch attraktiv macht.“ Ein wichtiger Beitrag sind hier auch fixe Programmpunkte: Seien es kleine Mosaiksteinchen wie die Kindervorstellungen, bei denen regelmäßig die Post abgeht, oder große Highlights wie der DAV-Abend, an dem der Deutsche Alpenverein als ideeller Träger des Festivals gleich zwei Säle füllt.

Internationale Jury – internationales Flair
Ein weiterer entscheidender Punkt sei die Zusammensetzung der Jury, erinnert Hagn: „Schon aufgrund der unterschiedlichen Nationalitäten der Juroren kommt so internationales Flair nach Tegernsee. Einmal abgesehen von den ganzen Filmemachern, die während dieser Zeit hier sind.“ Unumstrittener „Begegnungs-Höhepunkt“ ist dann der Samstag, wenn das Organisationsteam um Festival-Direktor Michael Pause und Bürgermeister Johannes Hagn alles dran setzt, um die ausgezeichneten Filmemacher zur Siegerehrung persönlich an den Tegernsee zu holen – egal woher sie kommen. Und so kann es geschehen, dass sich, wie in diesem Jahr, plötzlich acht verschiedene Nationen auf der Bühne im Barocksaal begegnen.