Wem gehört die Zukunft?
Massentourismus oder Bergsteigerdorf

Seit drei Monaten zählt Kreuth zum kleinen Kreis der bayerischen „Bergsteigerdörfer“. Aber nicht ganz Kreuth: nur 13 der 17 Ortsteile, denn die, die direkt im Siedlungsraum um den Tegernsee aufgehen, wurden vom Deutschen Alpenverein explizit ausgeklammert. In einem Bergsteigerdorf soll nämlich das gewachsene Ortsbild bewahrt sein, die Natur geschützt und touristische Großstrukturen, wie große Hotels, Liftanlagen oder ähnliches, soll es nicht geben. Im Gegenteil: die „Bergsteigerdörfer“ sollen zeigen, dass und wie es auch anders geht. Und so prallen im Tegernseer Tal beide Welten aufeinander. Über die Perspektiven dieser Nachbarschaft und die grundsätzliche Idee der Bergsteigerdörfer spricht Dr. Georg Bayerle (BR) mit dem Kreuther Bürgermeister Josef Bierschneider und dem Osttiroler Christof Schett, der im Villgratental in einem Vorzeige-Bergsteigerdorf aufgewachsen ist und sanften Tourismus als Unternehmer und Gemeinderat fördert. 

Freitag, 19. Oktober 2018, 16:30 Uhr, Stieler-Haus
Karten ab 14. September über Tourist-Information, Tel. +49(0)8022-9273860, Online oder MünchenTicket