Carla Braun-Elwert

Carla Braun-Elwert waren die Berge in die Wiege gelegt, als sie 1984 als Tochter des deutschen Bergführers Gottlieb Braun-Elwert in Neuseeland zur Welt kam. Nach einem Biochemie-Studium absolvierte Carla einen Master-Studiengang in Naturfilm-Produktion. Von 2011 bis 2013 bei Nautilusfilm in Bayern beschäftigt, wurde sie 2012 beim Wildscreen Film Festival in Bristol mit dem Preis für den besten Schnitt beim Kinofilm „Unser Wald – Das grüne Wunder“ ausgezeichnet. Zwei Jahre lang arbeitete sie in ihrer Heimat für Atara Film, im Auftrag von BBC und NDR, für „New Zealand: Earth’s Mythical Islands“. Zur Zeit ist sie wieder bei Nautilusfilm tätig. Beim Tegernseer Bergfilm-Festival 2017 erhielt sie für den Film „Symphony on Skis“ eine Lobende Erwähnung sowie den Publikumspreis.

Susan Gluth

Geboren in Hamburg, studierte sie Dokumentarfilmregie (Diplom) an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in München, wo sie 2003 ihren preisgekrönten Abschlussfilm “Nulla si sa, tutto s’immagina … secondo Fellini” realisierte. Seither fotografiert und produziert sie ihre Filme selbst. Für ihren Film „Wasser und Seife“ erhielt sie internationale Auszeichnungen und den Norddeutschen Filmpreis. Über einen Zeitraum von sechs Jahren drehte sie in Nepal die Doku „Urmila – My memory is my power”, die 2016 ihre Premiere in Toronto bei “Hot Docs” feierte. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird sie “Gestorben wird Morgen” veröffentlichen, ein Film über Alter und Tod, gedreht in Arizona. Susan Gluth arbeitet zudem als Kamerafrau für Dokumentarfilme weltweit.

Christine Kopp

1967 in Bern in eine Familie geboren, die sie schon als Jugendliche für die Berge begeisterte. Seit dem Übersetzerdiplom (1991) ist sie als Übersetzerin, Autorin und Redakteurin im Bereich Alpinismus tätig. Sie hat 14 Bücher ins Deutsche übersetzt (u.a. Bonatti, Cassin, Loretan), war an Film- und Buchprojekten beteiligt und veröffentlichte die Kurzgeschichten-Bände „Schlüsselstellen“ und „Betsy Berg“. Seit bald 40 Jahren ist sie in Fels, Eis und Schnee sowie auf Trekkings unterwegs. Dank diverser Arthrosen hat sie zunehmend Zeit für anderes: Freiwilligenarbeit mit geistig Behinderten, Gärtnern, Experimentieren mit essbaren Kräutern und Heilpflanzen und Kochen … Christine Kopp lebt in Bern und in der Valsassina am Comersee in Norditalien.

Dr. Michael Bilic

Der Salzburger (Jahrgang 1946) erhielt als Zehnjähriger eine Filmkamera und wurde zum „Familienfilmer“. Während des Studiums (Psychologie, Philosophie) war er freier Mitarbeiter bei der Aktion „Der gute Film“. Auch nach der Promotion ließ ihn das Filmgenre nicht mehr los: So gehörte er zu den Gründern des Salzburger Filmkulturzentrums „Das Kino“ und leitete es bis 2016. Dort startete er 1994 auch das erfolgreiche Salzburger Bergfilmfestival. Neben seinem Hauptberuf in der cineastischen Welt ist er stets auch seinem Studienfach treu geblieben, als Psychotherapeut, Psychologe, Coaching-Trainer, Moderator und Supervisor. Sportlich zieht es ihn eher zum Wasser als zu den Bergen – als Spieler, Trainer und Funktionär beim Wasserballklub SC Delphin sowie als Starkwind-Surfer.

Sebastian Marseiler

Geboren 1950 in Schluderns im Vinschgau. Nach einem Literaturstudium in Verona war er zunächst in Südtirol als Lehrer an verschiedenen Oberschulen tätig. Bald begann er, Bücher mit dem thematischen Schwerpunkt Kunst, Geschichte, Alltagskultur und Landeskunde Südtirols und benachbarter Regionen zu verfassen. Dazu produzierte er zahlreiche Kultur- und Dokumentarfilme für den Bayerischen Rundfunk und den RAI-Sender Bozen. Auch bei zahlreichen Ausstellungsprojekten in Südtirol hat er als Kurator sein umfassendes Wissen über seine Heimat eingebracht. Sebastian Marseiler lebt in Meran.