Pressemappe  21/10/2017                                               PM01_Allgemein_Festival

Bergfilm Tegernsee, 15. Internationales Festival, 18. – 22. Oktober 2017

Kritisch, spannend – großartig!

Bergfilm Tegernsee, das ist Spannung, das ist Vielfalt – und das ist Stoff zum Nachdenken. So wollten es die Gründer vor über 15 Jahren, so präsentierte sich das Festival über 6000 Besuchern und Besucherinnen aus aller Welt in den vergangenen strahlenden Herbsttagen.

 Für ihre Arbeit lieben Filmemacher ebenso wie Bergsteiger derartige Bedingungen – ideales Bergfilm-Wetter sieht allerdings eher anders aus. Doch ein spannendes, abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm mit über 90 neuen Bergfilmen sorgte dafür, dass die sechs Säle durchweg gut gefüllt waren. „Das ist wohl die schönste Auszeichnung, die wir bekommen konnten, für unsere Filme, unsere Arbeit, unser Festival“, freute sich Festival-Direktor Michael Pause bei der Präsentation der ausgezeichneten Filme am Samstagabend im festlichen Barocksaal.

Offensichtlich wurde dabei wieder einmal, wie facettenreich das Genre Bergfilm ist:
Mit Reinhold Messners in schnörkelloser Dramaturgie glaubwürdig und intensiv  erzählten Dokumentation „Still Alive – Drama am Mount Kenya“ erhielt in diesem Jahr wieder ein „echter“ Berg(steiger)film den Großen Preis der Stadt Tegernsee. Mit dem Preis des Deutschen Alpenvereins wurde Filmemacher Puria Ravahi für „Last Exit“ ausgezeichnet, ein kurzer aber mutiger und eindringlicher Film über die Schattenseiten des extremen „Kicks“.

Ohne Pathos, mit schlichten Bildern und einer großen Botschaft, überzeugte die südkoreanische Produktion „Becoming who I was“ die Jury in der Kategorie Lebensraum: Ein kleiner Junge wandert mit seinem Onkel von Ladakh nach Tibet, um seine Bestimmung zu finden. Über alle Religionen und Ideologien hinweg kristallisiert sich Elementares heraus: Wie bedingungslose Liebe, Vertrauen und Zuneigung wachsen und es erst ermöglichen, sich seiner Lebensaufgabe zu stellen.

Bereits bestens bekannt für ihre fantastischen Naturdokumentationen sind Anne und Erik Lapied beim Tegernseer Publikum, die – wieder einmal – den Bergzeit-Preis für den besten Naturfilm mit nach Hause nehmen dürfen. In „Dessine-moi un chamois“ („zeichne mir eine Gams“) lernen die Zuseher die Natur im Gebirge aus Kinderaugen kennen. Doch mehr noch: Es wird auch immer deutlicher, welche Rolle die Erfahrung der Bergwelt im Leben des Kindes spielt.

Kontakt:
Internationales Bergfilm-Festival Tegernsee
Rathausplatz 1
83684 Tegernsee
Tel. 08022/1801-37 oder 53
bergfilm@tegernsee.de
www.bergfilm-tegernsee.de